Unsere Nachrichten

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Rekordverdächtige Halbjahresbilanz unseres zdi

Seit sechs Monaten (Januar 2018) ist das zdi Düsseldorf („Zukunft durch Innovation“) am Start. Auf dem Programm stehen kostenfreie experimentierfreudige und praxisorientierte Schülerinnen- und Schülerworkshops durch in Schulen und auch an außerschulischen Lernorten, beispielsweisen in Unternehmen, Hochschulen und Laboren. Träger des zdi ist unsere Stiftung Pro Ausbildung. Partner sind das Schulverwaltungsamt (hier auch die Kommunale Koordinierungsstelle Düsseldorf) und die Wirtschaftsförderung, sowie die Agentur für Arbeit und die weiteren Organisationen der Wirtschaft.

Unsere zdi-Themenschwerpunkte sind in erster Linie:

– Technik,
– Informatik und
– Chemie, speziell Life Scienes.

Rekordverdächtig: Wir konnten in den ersten sechs Monaten 41 Workshops durchführen mit 977 Schülerinnen und Schüler. Davon rund 400 Mädchen. Starterschulen waren fünf Realschulen, zwei Gymnasien und eine Gesamtschule. Diese Zahlen sind rekordverdächtig – die Schulen saugen unser kostenfreies Angebot auf wie ein Schwamm. Die Landesregierung stockte unser Budget spontan auf, weil die Anfragen für das zweite Halbjahr sehr hoch sind. In diesem Jahr planen wir insgesamt über 80 Kursangebote.

Themen unserer Kurse sind beispielsweise:

– Mikroorganismen, unsere alltäglichen Begleiter
– codieren und programmieren
– Robotik
– Energie
– Klimawandel

Die Stadt hat uns bereits gebeten ein zusätzlichen Angebot für die Kinder ab der 5. Klasse anzubieten. Dies wird gefördert über das Programm „Geld statt Stelle“. Das herkömmliche zdi- Programm bieten wir ab der 8. Klasse an, ab dem kommenden Jahr vielleicht auch ab der 7. Klasse. Geplant sind ab dem nächsten Jahr auch ggf. Ferienkurse.

Da an vielen Schulen nicht ausreichend Rechner für ganze Klassenstufen zur Verfügung stehen, stellte e-school dem zdi für Projekte 32 Notebooks bereit.

Hauptziel des zdi ist die Gewinnung von mehr jungen Menschen für ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung. Dadurch: Langfristige Sicherung des MINT-Nachwuchses in Düsseldorf. Darüber hinaus wollen wir junge Menschen frühzeitig an gesellschaftlich relevante Themen über MINT-Zugänge heranführen, etwa zu den Themen Ressourcenschonung, Klimawandel, Energieversorgung und Armutsbekämpfung.

Außerdem verfolgt zdi das Ziel, die Talente möglichst vieler junger Menschen zu fördern und so einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und Durchlässigkeit im Bildungssystem zu erreichen. Es gibt bei zdi sowohl sehr unterrichtsnahe als auch deutlich davon unterscheidbare Angebote. Diese Vielfältigkeit ist ein großer Vorteil für die zdi-Arbeit und trägt dazu bei, möglichst viele Jugendliche und Kinder zu erreichen.
Darüber hinaus sollen viele zdi-Maßnahmen Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrkräfte, aber auch Hochschulen dabei unterstützen, ihre Arbeit noch attraktiver, abwechslungsreicher und praxisnäher zu gestalten.

Die Schulen in Düsseldorf haben einen enormen Nachholbedarf im Themenbereich MINT. Diese Lücke füllen wir mit unseren zdi- Angeboten. Es gibt immer noch keine Schule in Düsseldorf, die z.B. das MINT-Siegel NRW trägt oder ein MINT-EC-Gymnasium ist. Auch hier unser Ziel, Schulen fit zu machen für diese Gütesiegel. Am Ende wäre des gut für unsere Kinder, für die Schulen und für die Eltern und vor allem für unsere Unternehmen, die dringend MINT-Fachkräfte benötigen und teilweise schon heute darunter leiden, weder Azubis, noch Fachkräfte zu bekommen.

Ansprechpartner für Sie:
Ekkehard Hostert
hostert (at) mint-duesseldorf.de
Telefon: 0151.42369156

Stichwort „zdi – Die Gemeinschaftsoffensive für MINT-Nachwuchs“: Zukunft durch Innovation.NRW (kurz: zdi) ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Mit über 4.000 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ist sie die größte ihrer Art in Europa. Im ganzen Land verteilt gibt es inzwischen mehr als 40 zdi-Netzwerke und mehr als 60 zdi-Schülerlabore. Hinzu kommen zahlreiche weitere Einrichtungen, die zdi-Aktivitäten umsetzen, darunter Lernwerkstätten an Grundschulen, ebenso wie bekannte andere außerschulische Lernorte an Forschungseinrichtungen und Unternehmen. zdi wird auf Landesebene gleich von mehreren Ministerien (Wissenschaft, Schule und Wirtschaft) unterstützt; die Federführung liegt beim Wissenschaftsministerium. Die zdi-Geschäftsstelle berät und unterstützt die Zentren und Schülerlabore in ihrer Arbeit und koordiniert die Vergabe von Fördermitteln. zdi leistet mit seinen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung einen Beitrag zum Landesvorhaben “Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Infos: www.zdi-portal.de

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Düsseldorfer SIEGEL-Netzwerk wächst weiter

Die Arbeitsgemeinschaft „Berufswahlsiegel in Düsseldorf“ kooperiert ab sofort mit dem neuen MINT-Netzwerk „zdi (Zukunft durch Innovation) Düsseldorf“. Die Mitarbeiter werden zukünftig ihre zeitlichen und persönlichen Ressourcen in die Juryarbeit investieren. So soll das „MINT-Knowhow“ in der mittlerweile 28-Teilnehmer-starken SIEGEL-Jury ausgeweitet und optimiert werden. Das zdi in Düsseldorf wurde erst im Januar in der Landeshauptstadt gegründet – die feierliche Unterzeichnung der Gründung eines so genannten zdi-„Netzwerks“ soll durch die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin, Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, im Spätherbst 2018 erfolgen. Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei. Rund 80 kostenfreie MINT-Angebote wird das zdi in diesem Jahr in den Düsseldorfer Schulen durchführen. Damit dies gelingt wurde das Budget von 60.000 auf 110.000 Euro durch die Landesregierung angehoben. Das zdi ist ein Jointventure der Stiftung Pro Ausbildung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, namentlich der Kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und der Wirtschaftsförderung.

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Schule/Wirtschaft in Kiel

Zum 20. Mal jährte sich im Juli die Studienfahrt des Netzwerks Schule/Wirtschaft Düsseldorf/Gelsenkirchen. Diesmal fuhren 21 Teilnehmer, Vertreter aus Schulen und Unternehmen, in die Wirtschaftsregion Kiel. Auf dem Programm standen Betriebserkundungen, beispielsweise in einer Werft und in einer Segelmacherei, Gespräche mit Politik und Wirtschaft und themenorientierte Führungen. Im nächsten Jahr besucht das Netzwerk in der ersten Woche der NRW-Sommerferien die Hauptstadt Berlin. 2020 sind Brüssel und 2021 Straßburg geplant. Organisiert wurde die Studienfahrt wie immer von der Europäischen Akademie in Bonn.

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Lesefest 2018 mittendrin in den Vorbereitungen

Unter dem Motto „Lesen berauscht die Birne“ finden zur Zeit die Vorbereitungen für das 10. Düsseldorfer Lesefest der Stiftung statt. Mitte November wird es ein buntes Fest geben mit über 60 Terminen für rund 10.000 Kinder und rund 2.000 Erwachsene. Auch der Relaunch der Webseite www.leseban.de ist in Arbeit. Infos erteilt gerne Christina Moeser unter moeser@unternehmerschaft.de

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Ein Faceliftung für unsere Webseite

Die Webseite unserer Stiftung unter www.stiftung-proausbildung.de wurde komplett neugestaltet. Größere Bilder, schnellere Ladezeiten und alle Themen und Projekte schnell mit einem Klick erreichbar. Das ist die neue Webseite der Stiftung, die umgesetzt wurde vom Team für Öffentlichkeitsarbeit. Die Seite kommt gut an bei den Lesern: das Feedback ist durchweg positiv.

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Lesefest und Borussia Düsseldorf sind Partner

Borussia Düsseldorf ist Partner des Düsseldorfer Lesefestes. Dies ergab ein Gespräch mit Manager Andreas Preuß im Bundesleistungszentrum Tischtennis. Veranstalter des Festes ist unsere Stiftung. Andreas Preuß ist u.a. Vorleser beim Lesefest und wird Schulkinder und ihre Eltern zu einem Bundesligaspiel einladen. Der Verein wird auch den „Lesezeichen-Wettbewerb“ unterstützen.

Borussia Düsseldorfs Flagschiff ist die Profimannschaft, die in der Saison 2017/18 in der Table Tennis Champions League, in der Tischtennis Bundesliga und um die deutsche Pokalmeisterschaft antritt.

Im Vorjahr sorgte das Team um Timo Boll für den Gewinn des Doubles (Meisterschaft und Pokal) und den Titelgewinnen 67 und 68 der Vereingeschichte.

Zudem gelang dem Rekordmeister in der Spielzeit 2016/17 ein Novum: Erstmals in der Tischtennis-Historie feierte ein Verein gleich drei Deutsche Meisterschaften in einer Saison! Neben den Profis feierten auch das Rollstuhlteam und die Mannschaft der stehend Behinderten („Fußgänger“) den Titelgewinn.

Im Behindertensport geht die Borussia in 2017/18 gleich mit vier Teams an den Start: In der Rollstuhl-Bundesliga, in der Landesliga (höchste Spielklasse) der stehend Behinderten mit zwei Teams sowie in der Showdown-Bundesliga (Blindentischtennis).

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Spannende Shows, Präsentationen und Experimente


von links: Lisa Bäcker, Christoph Sochart,
Dr. Peter Janßen (Bildungswerk NRW)

Spannende Shows, Präsentationen und Experimente: Die Stiftung präsentierte ihre Programme und Projekte im Juni auf dem Tag der Technik in Düsseldorf. Im Gepäck unter anderem Roboter Pepper, der Mega-Berufsinformationstruck der Metall- und Elektroindustrie und das neuste „Baby“ der Stiftung: der MINT-Think Tank „zdi“. Unsere Renner waren neben Pepper auch der 3-D-Druck und die CNC-Fräsmaschine im Truck.

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Stiftung testet neues Berufsorientierungsformat für SEK.1

30 Schüler den neunten Klassen Gelsenkirchen Schulen erkunden heute (29.) die Berufe der Metall- und Elektroindustrie auf Einladung des Gelsenkirchener Arbeitgeberverbandes „Gelsenkirchen Metall“. Organisiert hat diese Pilotveranstaltung unsere Stiftung. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen einen exklusiven Talenteparcour, erfahren im Mega-Berufsinformationstruck von Gesamtmetall alles über die Ausbildungsbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie, lokal und bundesweit. Die Schüler aus Schulen in Gelsenkirchen lernen an M+E-typischen Arbeitsplätzen technische Zusammenhänge kennen und erleben die Faszination Technik praxisnah und intuitiv. So können sie unter anderem eine computergesteuerte CNC-Fräsmaschine programmieren und ein Werkstück selbst fertigen. Ein Aufzugmodell demonstriert anschaulich, warum eine intelligente IT-Steuerung die Wartezeit für die Nutzer deutlich reduziert. Begleitet werden die Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets.

Der „BerufeScout“ auf dem mannshohen Touch-Monitor erklärt wichtige Inhalte zu den M+E-Berufen und zeigt das Ausbildungsangebot sowie freie Lehrstellen von Unternehmen in der Region. Die Tag heute in Gelsenkirchen bietet Raum für tiefergehenden Berufskundeunterricht. Eine eigens für die Metall- und Elektroindustrie entwickelte multimediale Weltneuheit ist die Antwort auf das sich verändernde Informations- und Mediennutzungsverhalten der Schüler/innen: auf einem 1,5 Quadratmeter großen Multitouchtable läuft eine animierte 3D-Softwareanwendung und lädt bis zu sechs Besucher gleichzeitig auf eine interaktive Erkundungsreise durch ein virtuelles M+E-Unternehmen ein. Sie können am Produktionsprozess eines Autos mitwirken und typische Aufgabenstellungen erledigen.

Ein erfahrenes pädagogisches Beraterteam begleitet die Schüler heute in Gelsenkirchen während ihres Berufsorientierungstages. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat vom Arbeitgeberverband und der Kommunalen Koordinierungsstelle Gelsenkirchen (LINK). Kommt dieser „Pilottag“ heute bei den Schülern an, plant der Arbeitgeberverband einen solchen Tag 2019 im Rahmen der „Praxistage Gelsenkirchen“ anzubieten.

 

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Berufswahlsiegel-Runde 2018 gestartet

Welche Schule bekommt das Berufswahlsiegel 2018? Heute (28. Mai) traf sich die Jury in den Räumen unserer Stiftung, um die Bewerbungen der Schulen aus Düsseldorf und dem Südkreis Mettmann zu besprechen. Sechs Schulen werden nun auditiert – die schriftlichen Bewerbungen wurden bereits von den Jurymitgliedern gelesen und für gut befunden. Im November findet die beschlussfassende Jurysitzung statt und im Januar gibt’s dann die Berufswahlsiegel, die auf dem Vodafone-Campus im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen verliehen werden.

Das Berufswahlsiegel ist das größte deutsche Schulprojekt mit rund 1.700 Schulen im gesamten Bundesgebiet. Seit 19 Jahren existiert das SIEGEL ausbildungs- und berufswahlfreundliche Schule. Dieses anerkannte Gütesiegel wurde in NRW gegründet und konzipiert von der Peter-Gläsel-Stiftung (ehemalig Weidmüller-Stiftung), unserer Stiftung und der Bertelsmann-Stiftung. Bundesweit koordiniert wird das Berufswahlsiegel mittlerweile in Berlin vom Netzwerk Schule/Wirtschaft.

An SIEGEL-Schulen gehört die Berufs- und Studienorientierung selbstverständlich zum Unterricht. Dabei werden den jungen Menschen fundierte Kenntnisse über Wirtschaft, Arbeit und Beruf vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler an SIEGEL-Schulen haben betriebliche Abläufe und Berufsbilder schon vor dem Start in Ausbildung oder Beruf erlebt – durch Praktika und Schülerprojekte. SIEGEL-Schulen verfügen über ein Netzwerk, in dem sie mit Unternehmen, Bildungsträgern und der Berufsberatung gute Berufs- und Studienorientierung umsetzen. An den SIEGEL-Schulen werden die Eltern aktiv in die Berufs- und Studienorientierung einbezogen und als Begleiterinnen und Begleiter ihres Kindes ernst genommen. Eine SIEGEL-Schule handelt nachhaltig: Sie überprüft den Erfolg ihrer Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung und entwickelt sich weiter.

netzwerk-berufswahlsiegel.de

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Max Planck Gymnasium gewinnt zum dritten Mal Juniorprojekt

Das Städt. Max Planck Gymnasium unterstützt aktiv das wirtschaftliche und unternehmerische Handeln von Schülerinnen und Schülern, dabei bildet sich jährlich eine neue Schülerfirma in der Stufe Q1 (ehemals 11 Jahrgang), diese durchläuft in einem Jahr den kompletten Prozess der Unternehmensbildung, von der Idee zur Umsetzung, der Produktion, dem Marketing, dem Verkauf, der Buchführung, der Personalplanung und Verwaltung.

Dieses Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Jahrgangs die Idee des Upcycling aufgegriffen und bauen aus alten ausgedienten Straßenschildern Kleinmöbel in Handarbeit, also echte Unikate. Die Idee wird finanziert durch 90zig Anteilseigner, die einen Anteilsschein zu 10€ kaufen dürfen, die Schülerfirma Streetcycled hat mit diesem Verkauf ein Startkapital von 850€ eingesammelt und damit ihre Idee umgesetzt. Auch Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, ist Anteilseigner.

Das gesamte Projekt wird durch das Institut der deutschen Wirtschaft IW Junior durchgeführt und organisiert, diese geben auch das Rahmenprogramm vor. In diesem können sich die Schülerfirmen aller teilnehmenden Schulen miteinander messen.

Beim diesjährigen Landeswettbewerb NRW hat sich Dank der tollen Zahlen und eines schön selbst gestalteten Messestands die Firma Streetcycled gegen über 100 andere Schülerfirmen den ersten Platz gesichert und darf das Land NRW beim Bundeswettbewerb in Berlin vom 20 – 22.6 vertreten. Bei dem Bundeswettbewerb sind neben den anderen 16 Schülerfirmen natürlich noch weitere Besucher aus Wirtschaft und Politik anwesend, sowie die bundesweite Presse.

Die Stiftung PRO AUSBILDUNG unterstützt die Schule und die Schülerfirma der Schule. Wir gratulieren herzlich dem Landessieger NRW und wünschen für das Finale in Berlin alles erdenklich Gute.