Unsere Nachrichten

News

Stiftung erfolgreich re-zertifiziert

Unsere Stiftung, das Kompetenzzentrum und das Programm „Kluge Köpfe“ wurde von der Zertifizierungsagentur certqua erfolgreich re-zertifiziert. Das bedeutet: die Programme der Beruflichen Orientierung, die Module in Kitas und Grundschulen sowie unsere Angebote für die Studierende sind höchst effektiv und wirksam.

Das Thema „Wirksamkeit“ beschäftigt uns bereits seit vielen Jahren. Welche Wirkung erzielen wir mit unseren Projekten? Mit welchen Verfahren und mit welchem Ziel wollen und können wir das ermitteln? Wie können wir unsere Arbeit so reflektieren und weiterentwickeln, dass wir unsere Mittel sinnvoll einsetzen und den Stiftungszweck bestmöglich erfüllen?

Unsere Tätigkeitsfelder und Zielgruppen sind komplex. Es geht um Menschen und Systeme. Und es geht um die Orte, an denen Menschen arbeiten und lernen. Gewünschte oder mögliche Wirkungen zu definieren und zu erfassen, ist eine anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe.

Wir evaluieren deshalb regelmäßig unsere Programme und Projekte. Aber, wir benötigen auch die Unterstützung von den Beteiligten und von externen Expertinnen und Experten. Wir diskutieren mit Ihnen, spielen mit ihnen verschiedene Optionen durch und denken mit ihnen „das Neue“.

Wirksamkeit ist für uns ein Prozess, der immer weiterführt – auch über vorab definierte Ziele und Ergebnisse hinaus. Ein Prozess, der für alle Beteiligten Entwicklung und Veränderung zur Folge hat. So verändern wir unsere Programme und Projekte regelmäßig. Ich will nicht „ständig“ sagen, denn dies würde eine gewissen Instabilität und Unsicherheit hervorrufen. Aber, eine gewisse „Regelmäßigkeit“ ist wichtig. So überprüfen wir uns beispielsweise regelmäßig nach einer Staffel eines Programms. Kaum ein Programm wird immer durchgeführt.

Viele Projekte und Programme, mit einigen Ausnahmen wie dem Berufswahlpass, den MINTagenten, dem zdi, den Ausbildungsbotschafter und z.B. Wirtschaft Pro Schule, laufen innerhalb eines Projektjahres einige Wochen. Ist eine solche Staffel (eine Staffel findet einmal oder mehrmals im Jahr statt) abgeschlossen, beraten wir uns mit den Beteiligten (also z.B. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften und Unternehmensvertretern), nehmen Verbesserungsideen auf, diskutieren sie und setzen sie anschließend um, wenn sie umsetzbar sind. Am Ende ist dies natürlich immer eine Frage der personellen, finanziellen und sachlichen Ressourcen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf ein neues „wirksames“ Stiftungsjahr.

Christoph Sochart
– Geschäftsführer-

News

Erster Thementag digital

Es ist eigentlich wie in jedem Jahr. Aber, nur „eigentlich“. …

Unsere Stiftung ist gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf federführend, wenn es um das Thema „Berufliche Orientierung“ geht.

Zu Beginn eines neuen Schuljahres werden die Klassenlehrer der neuen 8. Klasse über alle Module der Beruflichen Orientierung informiert. Sie erhalten alle Detailinformationen, Zeitpläne, Checklisten und können sich direkt live mit den Experten der Beruflichen Orientierung vernetzen.

Im Corona-Jahr 2020 geht das natürlich nicht analog und so wurde in wenigen Wochen ein digitaler „Thementag“ konzipiert. Einige Bespiele können Sie sich nachfolgend anschauen. Den ganzen Thementag gibts weiter unten.

News

Stiftung trauert um ihren Vorsitzenden

Dietmar Meder. Foto: Frank Wiedemeier

Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass unser Vorsitzender, Herr Dietmar Meder, am 21. November 2020 verstorben ist.

Dietmar Meder wurde 1952 geboren und lebte bis zuletzt in Schwalmtal. Seit 2020 war Herr Meder Vorsitzender unserer Stiftung. Von 1970 (einschließlich seiner Berufsausbildung und betriebswirtschaftlicher Ausbildung) bis zu seinem Ruhestand 2012 arbeitete er im Hause der heutigen Daimler AG in Düsseldorf . In dieser Zeit war er in diversen Fach- und Führungsfunktionen tätig: 4 Jahre als Einkäufer, 10 Jahre im Finanz- und Rechnungswesen/Controlling, 7 Jahre im Bildungsbereich und 19 Jahre in der Personalleitung. Von 2004 bis zu seinem Ruhestand hatte er als Personalleiter VAN im Hause der Daimler AG die Personalverantwortung für rund 15 000 Beschäftigte weltweit.

Besonders wichtig war für ihn die Bildungsarbeit und deshalb unterstützte er auch vehement die Gründung der Stiftung PRO AUSBILDUNG. Entlang der gesamten Bildungskette von der Kita bis zur Hochschule engagierte sich Dietmar Meder. Ihm war es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren Talenten und Stärken gefördert wurden, um ihr Leben nach ihren Werten leben zu können. Er setzte sich immer für eine gute Vernetzung von Unternehmen und Schulen sowie für eine Verantwortungsgemeinschaft im Themenbereich Bildung ein.

An dieser Stelle sollte und muss sogar erwähnt werden, dass er in diesem Zusammenhang immer auch die Wichtigkeit der Dualen Ausbildung betonte. In einem BLOG-Post schrieb er kürzlich:

Die Wirtschaft ist sich ihrer Verantwortung völlig bewusst: Nur wenn die Wirtschaft ausbildet, sichert sie sich die Fachkräfte, die sie morgen braucht. Und für junge Menschen ist die duale Ausbildung zugleich die Eintrittskarte in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Ausdrücklich ermuntere ich die Betriebe in Nordrhein-Westfalen, in der Ausbildung nicht nachzulassen. Ich weiß, dass es oft schwierig ist, geeignete Bewerber zu finden. Und natürlich wollen die Betriebe die Ausbildungsplätze, die sie anbieten, auch erfolgreich besetzen. Ich finde es gut, dass schon heute nach dem Prinzip „Nicht der beste, sondern der passendste“ verfahren wird. Denn es lohnt immer, auch einmal nach rechts und links zu schauen und andere Zielgruppen in den Blick zu nehmen.

Ein Erfolgsrezept ist auch, wenn sich Betriebe frühzeitig aufmachen und auf junge Menschen zugehen. Schnuppertage und Praktika für Schüler im Betrieb sind immer eine gute Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen. Die Schüler können sehen, was sich hinter einer Ausbildung verbirgt und welche Perspektiven sie ihnen bietet. Der Betrieb kann sich präsentieren, junge Menschen kennen lernen und für sich gewinnen. Nicht selten sind dabei auch schon verborgene Talente entdeckt und für eine Ausbildung gewonnen worden.

„Für junge Menschen ist die duale Ausbildung zugleich die Eintrittskarte in eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“

Die Unternehmen können selbst viel tun, doch sie brauchen auch Unterstützung, etwa von den Schulen: Sie können dafür sorgen, dass junge Menschen auf eine Ausbildung gut vorbereitet sind. Hier ist die Bildungspolitik gefordert. Schulabgänger müssen mit dem erforderlichen Rüstzeug für den weiteren Bildungsweg ausgestattet werden. Wenn die Wirtschaft hier auf Defizite hinweist, ist das keine Pauschalkritik an den jungen Menschen oder eine Ausrede für weniger Ausbildung. Es ist die reale Erfahrung zahlreicher Ausbildungsbetriebe, dass zu viele Bewerber Probleme etwa mit Rechtschreibung, Prozentrechnung oder Dreisatz haben.

Zur Vorbereitung junger Menschen auf die Ausbildung gehört auch eine fundierte Berufsorientierung. In Nordrhein-Westfalen sind wir mit der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) auf einem guten Weg. Ich halte es nach wie vor für richtig und wichtig, Berufsorientierung fest an allen Schulen für alle Schülerinnen und Schüler zu verankern. Berufsorientierung gehört in die Schule. Und die Wirtschaft leistet hierzu ihren Beitrag. Denn wir wissen, dass Schule Berufsorientierung nicht alleine vermitteln kann, sondern dafür Partner aus der betrieblichen Praxis braucht.

Ein besonderes Anliegen ist mir auch die gesellschaftliche Wahrnehmung von Ausbildung. Denn diese entscheidet mit darüber, ob die Ausbildung auch künftig noch zum Erfolg des Wirtschaftsstandorts und den Zukunftsperspektiven junger Menschen beitragen kann. Der Wirtschaft kommt neben Politik und Medien dabei eine besondere Rolle zu, um zu zeigen, dass duale Ausbildung ein attraktiver Bildungsweg ist, der moderne Berufe vermittelt, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet und Grundlage für erfolgreiche Karrieren ist.

Mit seinem umfassenden Fachwissen war Dietmar Meder immer ein kompetenter Ansprechpartner für Kollegen, Mitglieder und Mitarbeiter der Verbände. Sein ehrenamtliches Wirken war für ihn eine Berufung, er liebte und lebte die Arbeit in den Verbänden. Er war maßgeblich am Erfolg unserer Stiftung beteiligt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

News

Livestream: Die Module der Beruflichen Orientierung in Düsseldorf in…

Die „Klugen Köpfe“, ein großes Programm unserer Stiftung, veranstaltet erstmalig einen digitalen „Thementag“ zu den Standardelementen der achten Klassen in den Düsseldorfer Schulen. Vorgestellt werden alle Module der Beruflichen Orientierung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bildschirm können Ihre Fragen in den CHAT stellen – sie werden sofort beantwortet. Hier haben wir den Teaser für online gestellt. Den Link zum Stream gibt es später! Diese Sendung ist vor allem gedacht für die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer aller achten Klassen in Düsseldorf. Aber, auch für Unternehmensvertreter, Ausbildungsleiter und Personalverantwortliche ist der Stream geeignet, wenn man erfahren möchte, welche Steps der Beruflichen Orientierung in unseren Schulen wichtig sind. Die Strategie im Unternehmen kann man dann perfekt auf diese verbindlichen Module ausrichten.

News

Stiftungs-Initiativen unterstützen Herbstakademie der Landeshauptstadt – Kooperation mit der…

Rund 600 Kinder kamen in den Genuss der Herbstakademie der Landeshauptstadt Düsseldorf. Schwerpunkte waren die Programmelemente zweier Initiativen unserer Stiftung PRO AUSBILDUNG: dem zdi (MINT) und der Girls and Boys academy. Unterstützt wurde das Programm außerdem von der Bürgerstiftung Düsseldorf / ein Bericht von Gregor Nachtwey

In den vergangenen Sommerferien startete die Landeshauptstadt erstmals ein kostenloses und freiwilliges Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler Düsseldorfs. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde entschieden, das Bildungsangebot auch für die Dauer der Herbstferien anzubieten. Hierbei beteiligte sich nun auch die BürgerStiftung Düsseldorf an der Finanzierung des Herbstferien-Programms. Bereits im letzten Jahr hatte sich die Bürgerstiftung über ihr Mentorenprogramm Sprungbrett in das Projekt „Komm auf Tour, deine Stärken, deine Zukunft.“ einbringen können. Mit dabei waren seinerzeit und auch jetzt wieder das Schulverwaltungsamt und die Düsseldorfer Stiftung Pro Ausbildung. Die Zielgruppe für das erneute stattfindende Ferien Bildungsangebot blieb unverändert: Es kommen Jugendliche zum Zug, die eine besondere Unterstützung benötigen, weil in ihrem Umfeld Bildungsförderung aus unterschiedlichsten Gründen nicht selbstverständlich ist. So wurden für das Herbstferienprogramm im Vorfeld in besonderem Maße in Düsseldorfer Haupt-, Gesamt- und Realschulen geworben. In der Anmeldephase wurden dann Schülerinnen und Schüler dieser Schulformen besonders berücksichtigt.

Und das erlebten die rund 560 Jugendlichen in den zwei Wochen vom 12. bis 23. Oktober: Spannende Dinge aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz: MINT – konnten spielerisch in insgesamt 33 Workshops erfahren werden. Hierfür standen knapp 70 Dozenten bereit, die dafür sorgten, dass Spiel, Spaß und Wissensvermittlung in einem Gleichklang standen und immer wieder begeisterten. Programmieren, 3D-Druck, 3D-Animation, App- und Spieleentwicklung, Medienerstellung, Robotik und das Thema Nachhaltigkeit standen dabei im Fokus. 14 Tage lang konnten sich Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen in ein- bis fünftägigen Workshops jeweils von 9 bis 15 Uhr in den Räumlichkeiten des Heinrich-Hertz-Berufskollegs voll entfalten. Es war eine Freude, zu sehen, was die Jugendlichen dabei für Ergebnisse erzielten und das, obwohl die meisten ohne Vorkenntnisse an die Sache herangegangen waren.

Zudem fanden in der Sporthalle der Freiherr-von-Stein-Realschule an zwei Tagen Workshops zur Stärkenentwicklung und zur Förderung von Teamfähigkeit statt. Organisiert wurden diese Angebote von der Stiftung Pro Ausbildung im Rahmen der neuen Girls & Boys Academie. Unter dem Titel „Entdecke die Stärken in dir!“ konnten Jungen und Mädchen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, konnten beim Erklimmen von „Bergen“ ihre Kräfte einsetzen und konnten dabei zeigen, dass mit Teambuilding viel erreicht werden kann. Am Ende des Tages nahmen die  Jugendlichen stolz jeweils drei Stärkenkarten mit nach Hause, die sie sich selbst erarbeitet hatten.

Die Bürgerstiftung förderte über das Stipendiaten-Ressort bzw. das Projekt Sprungbrett das außergewöhnliche Düsseldorfer Herbstferienprogramm mit 25.000 EUR und leistete damit insbesondere für die Jugendlichen einen wertvollen Beitrag in einer Corona bedingt schwierigen Zeit, in der es häufig an praktischen, erfahrbaren Bildungsangeboten mangelt.

News

Neue Botschafterschulen

Am bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL wurden die SIEGEL-Botschafterschulen 2020 ausgezeichnet. Sie sind besonders engagiert dabei, jungen Menschen auch die Selbstständigkeit als spätere berufliche Option aufzuzeigen. Ingo Kramer ist mit Leidenschaft selbstständiger Unternehmer. Als Arbeitgeberpräsident und Schirmherr des SIEGEL-Netzwerks gratulierte er den neuen Botschafterschulen 2020 herzlich! In Düsseldorf überreichten Ezgi Yildiz und Christoph Sochart vom Berufswahlsiegel NRW die begehrten Auszeichnungen an das Goethe-Gymnasium im Zoo-Viertel (Foto oben) und an das Max-Planck-Gymnasium in Stockum. Die Schulleiter Ralf Schreiber (Goethe) und Corinna Lowin nahmen mit ihren Lehrkräften die Auszeichnung entgegen.

News

Unsere Girls Boys academy startet eigene Webseite

Die Girls Boys academy, die unsere Stiftung für die Agentur für Arbeit, für die Städte Gelsenkirchen und Düsseldorf sowie für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen verantwortlich durchführen an den Standorten Gelsenkirchen und Düsseldorf, startet jetzt eine eigene Informations- und Kommunikationsplattform unter https://stiftung-proausbildung-academy.de.

Auf dieser Webseite können sich Schülerinnen und Schüler für das Programm anmelden, Eltern, Lehrkräfte, Schüler und andere Interessierte können sich über das Programm informieren und die Programmleitung kontaktieren.

Die academy richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, die Spaß an Technik, Naturwissenschaft und sozialen Berufen haben. Sie findet innerhalb eines Schuljahres als Arbeitsgemeinschaft statt und kann an jeder allgemeinbildenden Schule durchgeführt werden.

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Inhalte anhand praktischer Arbeiten bei verschiedenen Bildungspartnern wie Unternehmen und Hochschulen kennen. Darüber hinaus werden Kommunikations- und Präsentationstrainings angeboten, die in der Schule aber auch später im Beruf einen optimalen Auftritt garantieren. Über Vorbilder werden die Schüler noch enger an die “Gender”- Thematik herangeführt.

News

Der neue BIWENAV

Es gibt soooviele Möglichkeiten für Schüler nach der Schule – da kann man schnell verunsichert werden. Der neue innovative Bildungswegenavigator für Düsseldorf ist die Lösung: so kommt Ihr spielerisch ans Ziel! Eine Produktion unserer Stiftung, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf. www.biwenav.de.

News

Summer School war ein erfolgreiches Angebot

Über 600 Kids aus Düsseldorf besuchten die „Summer School“. Veranstalter war die Landeshauptstadt. Träger war u.a. unsere Stiftung mit den Projekten zdi MINT Düsseldorf und Girls and Boys academy. In diesem Bericht von RP digital gibts einen guten Überblick über das Stiftungsprogramm.

News

Die Girls & Boys Academy zum ersten Mal in…

„Es ist nicht schlimm, wenn du nicht am Seil schwingen kannst. Dafür hast Du andere Stärken!“, beschwichtigt ein Junge. Das Mädchen nickt und versucht sich nochmals an einem vom Baum hängenden Seil von der einen Uferseite über den Fluss auf die rettenden Steine zu schwingen. Sie gibt nicht auf und zeigt eine unfassbar große Willensstärke. Ein ganz schönes Abenteuer erleben die beiden – zusammen mit zwanzig weiteren Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf. Sie werden Teil von der ersten Veranstaltung der „Girls & Boys Academy Düsseldorf“. Diese ist beim Sommerferienprogramm der Stadt Düsseldorf mit zwei Veranstaltungen zu Gast. Gemeinsam erkunden die Mädchen und Jungen ihre Talente in der freien Natur. So wird der Düsseldorfer Volksgarten zum Erlebnis-Parcours.

Unser Workshopleiter, Manuel Nagel von der NaturErlebnisSchule, nimmt die Schüler*innen in Empfang. Mit Masken geschützt, setzten wir uns in einen riesig großen Sitzkreis auf die Wiese. Wir stellen uns vor und besprechen den Begriff „Stärken“. Ziemlich schnell wird klar, „Stärken sind Dinge, die man besonders gut kann“. In drei Kategorien – geistige, körperliche und soziale – sammeln wir allerhand Stärken. Mutig, hilfsbereit, schreiben, klettern, schwimmen, zuhören und viele weitere nennen die Jugendliche. Herr Nagel schreibt sie auf Karteikarten. Nun geht es ans Testen!

In zwei Gruppen werden die Schüler*innen zur menschlichen Murmelbahn. Mit Halbrohren befördern sie eine Murmel vom Start- zum Endpunkt. Leichter gesagt, als getan! Denn die Aufgabe erfordert nicht nur Geschicklichkeit, sondern ein hohes Maß an Kooperation und Motivation. Mit Absicht treten die beiden Teams nicht gegeneinander an. Schon fast von alleine hilft die bereits fertige Gruppe dem anderen Team. Hilfsbereit ist das Stichwort! Während der Übungen geben die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig Feedback. Sie merken es noch nicht mal. Es fallen auf natürliche Weise Sätze wie „bohr bist du stark“, „das hast du gut gemacht“ oder „das ist eine gute Idee“.

Ähnlich sieht es bei der nächsten Übung aus. Ein Konstrukt aus Seilen ist zwischen zwei Bäumen gespannt. Wieder in Gruppen unterteilt, sollen die Mädchen und Jungen durch die Seillöcher klettern, ohne sie zu berühren! Fast so wie beim Spiel „heißer Draht“. Zudem darf ein Loch nur von einer Person genutzt werden. Da einige Löcher größer, kleiner, nah am Boden oder etwas höher liegen, muss sich die Gruppe abstimmen. Leicht stellt man bei dieser Übung verschiedene Persönlichkeitstypen fest. Die eine Person koordiniert und führt an. Der nächste gibt die Idee. Einige arbeiten der Gruppe zu und wieder andere beobachten still. Es entsteht eine Gruppendynamik, die danach mit den Mädchen und Jungen analysiert wird. Neben dem Feedback der Workshopleitung, geben sich die Schüler*innen gegenseitig Feedback. Dabei lernen die Jugendlichen sich selbst und andere einzuschätzen. Auf Karteikarten ergänzt Herr Nagel die neuerkundeten Stärken.

In weiteren Übungen balancieren die Mädchen und Jungen über die Slackline, schnitzen Figuren aus Holz oder führen sich gegenseitig blind durch die Gegend. Am Ende der Veranstaltung kommen alle wieder im großen Kreis zusammen. Die Zeit ist vorbei und die Eltern stehen schon parat, um ihre Kinder abzuholen. Die schönste Rückmeldung des Tages ist, dass die Mädchen und Jungen nicht gehen wollen. Ihnen hat es so viel Spaß gemacht. Zum Abschluss suchen sich die Schüler*innen je drei Karteikarten aus, mit den Stärken, welche sie heute an sich selbst entdeckt haben. Mit einem Lächeln im Gesicht verlassen die Mädchen und Jungen den Park. Und ich könnte schwören, dass alle von ihnen mit erhobenen Schultern und ein wenig größer den Volksgarten verlassen haben. Ein gelungener Einstieg der „Girls & Boys Academy Düsseldorf“.

Sie haben Interesse mit Ihrer Klasse aktiv zu werden?
Werden Sie Teil der Academy!

Melden Sie sich bei Ihrer Ansprechpartnerin und erhalten mehr Informationen zu
Girls & Boys Academy Düsseldorf:

Ilka Hüsges
0211 66908 32
huesges@unternehmerschaft.de