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Eine Erfolgsgeschichte – die Girls‘ & Boys Academy

Hoher Besuch an der Katholischen Hauptschule Itterstraße: Dagmar Wandt, Leiterin Amt für Schule und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit, und u.a. Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, ziehen nach dem ersten Projektjahr der Girls‘ & Boys‘ Academy in Düsseldorf eine Zwischenbilanz und sprechen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Unternehmensvertretern.

Seit Jahren verändert sich das Ausbildungswahlverhalten von Mädchen und Jungen kaum: Der Kraftfahrzeugmechatroniker ist ein beliebter Ausbildungsberuf in Düsseldorf. Rund 96* Prozent der Azubis sind Jungs. Oder ein anderes Beispiel: Rund 98* Prozent der Auszubildenden als Medizinische Fachangestellte in unserer Stadt sind Mädchen.

Mit der Girls‘ & Boys‘ Academy schaffen die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Agentur für Arbeit, die Arbeitgeberverbände in Düsseldorf und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues Konzept, um das Thema „Mädchen und Jungen in jeweils für sie untypischen Berufsfeldern“ neu anzugehen. Düsseldorf ist eine von insgesamt fünf Modellregionen in NRW.

Ihrer individuellen Stärken und Talenten oftmals nicht bewusst, denken Mädchen und Jungen in längst überholten Rollenbildern und wählen einen – ihrem Geschlecht zugeschriebenen – Beruf. Noch heute entscheiden sich Mädchen eher für Berufsfelder aus dem SAGE-Bereich (soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Bildung) und Jungen aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Schade, denn so schränken sie ihre Berufswahl ein! Aus diesem Grund gibt es in unserer Stadt die Girls‘ + Boys‘ Academy.

Gefördert wird das innovative und in diesem fokussierten und individuellen Format für Deutschland einmalige Projekt von der Agentur für Arbeit Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Träger ist die Stiftung Pro Ausbildung, eine Initiative der Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie in Düsseldorf.

Das kurzweilige Konzept begleitet Düsseldorfer Mädchen und Jungen (rund 100 Schülerinnen und Schüler im ersten Projektjahr. Im zweiten Projektjahr erwarten wir ca. 200 Schülerinnen und Schüler) in einem intensiven, kontinuierlichen Prozess. Innerhalb dieses Prozesses können sie ihre Persönlichkeit weiterentwickeln, ihre Interessen erkunden, ihre Stärken entdecken, soziale Kompetenzen erlernen, sich selbst reflektieren sowie weibliche bzw. männliche Vorbilder in den jeweiligen Berufsfeldern kennenlernen.

Erste Kooperationsschule in Düsseldorf ist die KHS Itterstraße. Weitere Kooperationsschulen sind die GHS Graf-Recke-Straße und die Städt. Gesamtschule Stettiner Straße. Unterstützt wird die Academy u.a. von Bosch Sicherheitssysteme, Diakonie Düsseldorf, Rheinbahn, Stadtwerke Düsseldorf, den Abenteuerspielplätzen Düsseldorf, dem Jugendamt und vielen weiteren externen Partnern.

Projektreferentin Ilka Hüsges: „Dabei setzten wir auf eine geschlechterneutrale Berufswahl- und Stärkenorientierung. Unsere Inhalte bauen auf lern- und erlebnispädagogischen Elementen sowie praxisorientierten Übungen zur Stärkenfindung auf. Zudem werden wir mit den Schülerinnen und Schüler Rollenklischees mit Hilfe von genderuntypischen Berufsvorbildern hinterfragen.“

* Diese Zahlen sind Annäherungswerte der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände mit den Erfahrungen der vergangenen fünf Jahre.

Girls and Baoys Academies KHS Itterstr
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13. Düsseldorfer Lesefest

Für rund 5.000 Kinder und mehrere Hundert Erwachsene findet unter Pandemiebedingungen das 13. Düsseldorfer Lesefest statt – ein Projekt der Stiftung Pro Ausbildung. Wir danken allen Unterstützern und Beteiligten – vor allem den rund 100 ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorlesern.

Von links: Klaus Stickelbroeck (von den Düsseldorfer „Krimi-Cobs“), Martina Biermann (Mitglied der „Düsseldorfer Lesebande“), Michaela Hutzheimer und Dr. Norbert Kamp (beide Stadtbibliothek), Georg Dybowsky (sorgte für den musikalischen Abend im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung). Vorne von links: halten die Fäden des Lesfestes in der Hand: Lisa Marie Fitzner und Christina Moeser (von der Düsseldorfer Stiftung Pro Ausbildung). Foto: Paul Esser

15.11.2021 Unternehmerschaft ddorf Vorstellung Programm Lesefest 2021 im KAP 1 Copyright Paul Esser smart 01772191545
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Bildungswege-Navigator feiert Einjähriges

Seit genau einem Jahr ist der beliebte Düsseldorfer Bildungswegenavigator BIWENAV online.

Auf www.biwenav.de finden Schüler*innen und junge Erwachsene schnell und einfach heraus, welche (Weiter-)Bildungswege ihnen in Düsseldorf nach ihrem Abschluss oder ihrer Ausbildung offenstehen. Das kann eine duale Ausbildung sein, das Nachholen von Schulabschlüssen, einer der zahlreichen Bildungsgänge am Berufskolleg, eine Fachschule oder ein Studium.

Dazu erhalten die Nutzer*innen über die zahlreichen lila Infoboxen jede Menge Tipps und hilfreiche Unterstützung, z. B bei Fragen wie „Wie finanziere ich eine Ausbildung/ein Studium?“, „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer dualen und einer schulischen Ausbildung?“ oder „Wer hilft mir weiter, wenn ich einfach nicht weiß, was ich will?“ 

Der BIWENAV ist ein Projekt der Kommunalen Koordinierung und des Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung Düsseldorf.

BIWENAV goes NRW!

Der BIWENAV hat auch über die Düsseldorfer Stadtgrenzen hinweg großes Interesse geweckt. Nach knapp einem Jahr intensiver Vorbereitungszeit startet die Stadt Wuppertal ihren eigenen BIWENAV, im Oktober und November folgen Remscheid und Oberhausen.

Unter https://biwenav-wuppertal.de/ findet man bereits jetzt ein spannendes Video zur Entstehungsgeschichte und regionalen Erweiterung des BIWENAVs.

Flyer, Postkarten und Plakate zum BIWENAV können gern unter info@biwenav.de angefordert werden.

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Relaunch Kalender für Berufliche Orientierung

Getreu dem Motto „Auch Gutes kann man noch verbessern“ hat die Kommunale Koordinierung Düsseldorf ihren Kalender für Lehrkräfte und Schüler*innen überarbeitet und optimiert. Neben einem modernisierten Design stand auch die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Aufgelistet werden u. a. die wichtigsten Termine im Bereich der „Beruflichen Orientierung“ im Schuljahr 2021/22.

Der Kalender ist ein reines Printprodukt und wird in der Regel in Lehrer- und Klassenzimmern platziert. So sind alle Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte an weiterführenden Schulen bestens informiert. Ezgi Yildiz, Mitarbeiterin der Kommunalen Koordinierung und des Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung, zeigt uns ein Exemplar des Kalenders, der in diesen Stunden an alle weiterführenden Schulen in Düsseldorf verschickt wird.

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Erste Schule bekommt academy-Zertifikat

Die Katholische Hauptschule an der Itterstraße in Holthausen erhielt jetzt als erste Schule in der Landeshauptstadt das Zertifikat der Girls + Boys academy. Projektträger ist unsere Stiftung PRO AUSBILDUNG. Finanziert wird die academy von der Agentur für Arbeit Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ideeller Projektpartner ist das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Unser Bild zeigt die Schulleiterin Gabriele Lohscheller (Mitte) mit Julia Schneiders (rechts; Studien- und Berufswahlkoordinatorin) und Projektreferentin Ilka Hüsges.

Die „Girls and Boys Academy“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, die Spaß an Technik, Naturwissenschaft und sozialen Berufen haben. Sie begleitet Mädchen und Jungen in einem intensiven, kontinuierlichen Prozess, bei dem sie ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre Interessen erkunden, ihre Stärken entdecken, soziale Kompetenzen erlernen, sich selbst reflektieren sowie weibliche bzw. männliche Vorbilder in den jeweiligen Berufsfeldern kennenlernen. Dabei setzt die Academy auf eine geschlechterneutrale Berufswahl- und Stärkenorientierung. Die Inhalte bauen auf lern- und erlebnispädagogische Elemente sowie praxisorientierte Übungen zur Stärkenfindung. Zudem hinterfragen die Begleiter mit den Schülerinnen und Schüler Rollenklischees mit Hilfe von genderuntypischen Berufsvorbildern.

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„Störungssichere“ Videocalls in der Beruflichen Orientierung

+ Die Teilnehmer erhalten eine persönliche Einladung und melden sich persönlich per Email für ein Meeting an. Sie erhalten anschließend eine persönliche Email mit den Zugangsdaten.

+ Zu Beginn eines Meetings müssen sich die Teilnehmer mit dem richtigen Namen und

einem Kennwort identifizieren. Zunächst befinden sich die Teilnehmer in einem Warteraum und werden nach Identifizierung in den Meetingraum eingelassen.

+ Grundsätzlich kann man verlangen, dass Kameras eingeschaltet werden – dies könnte die Hemmschwelle erhöhen.

+ Andere von uns befragten Experten empfehlen das Gegenteil, nämlich das eine Videoteilnahme nicht möglich ist. Dies verhindert, dass man zumindest visuell die übrige Teilnehmerschaft nicht belästigen kann.

+ Alle Mikrophone werden gemutet. Wer eine Frage/Wortmeldung hat, kann dafür ein „F“ für Frage bzw. ein „W“ für Wortmeldung in den Chat schreiben.

+ Video und Audio werden grundsätzlich abgeschaltet. Rückmeldungen sind nur per Email möglich.

+ Meetings werden über andere Plattformen ausgestrahlt und interaktive Funktionen werden nicht aktiviert (z.B. Vimeo oder YouTube).

+ Störende Teilnehmer werden gesperrt und nicht mehr ins laufende Meeting eingelassen.

+ Es ist möglich über den Plattform-Betreiber IP-Adressen aufzeichnen zu lassen. Für spätere Anzeigen bei der Polizei werden ebenfalls IP-Adressen benötigt.

+ Auch wenn IP-Adressen nicht aufgezeichnet werden, könnte man dies vorab mitteilen, um die Hemmschwelle zu erhöhen.

+ Man kann vorab mitteilen, dass aus Gründen der Dokumentation und aus Gründen der Qualitätssicherung die Meetings per Video aufgezeichnet werden. Mit Ihrer Teilnahme erteilen die Nutzerinnen und Nutzer dafür ihr Einverständnis (bei minderjährigen Teilnehmer/innen müssten diese Erklärung auch die Eltern abgeben).

+ Alle schulischen Meetings, ob schulintern oder schulextern, unterliegen der Schulordnung. Fehlverhalten in den Live-Veranstaltungen können disziplinarische Sanktionen nach sich ziehen.

+ In den unterschiedlichen Meetingstools gibt es unterschiedliche „Sicherheitsvorkehrungen“. Alle Plattformbetreiber arbeiten ständig daran, ihre Plattformen sicherer zu machen.

+ Verschiedene Projekte der Beruflichen Orientierung haben einen digitalen Knigge entwickelt. Diese sind abrufbar (zum Beispiel in Düsseldorf zum „Digi-DOP“, dem digitalen Orientierungspraktikum).

+ Eine gute Lösung bietet Jitsi-Meet, wenn man dieses Videokonferenztool über das Medienportal des Medienzentrums nutzt (Edmond NRW). Vorteile: (1) Nur Lehrkräfte können Konferenzräume erzeugen und Sitzungen ermöglichen, während die Schülerinnen und Schüler über anonyme EDU_IDs an Sitzungen teilnehmen. (2) Die Raumkennungen existiert nur für die Dauer einer Sitzung, an deren Ende alle Daten rückstandslos gelöscht werden. Die Aufzeichnungsfunktion von Jitsi ist serverseitig deaktiviert. (3) Durch die Freigabe des eigenen Computer-Desktops können anderen Teilnehmer Inhalte (z.B. Präsentationen oder Dokumente) gezeigt werden. (4) Weitergeleitete Links werden sofort unbrauchbar.

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Matching-Beraterinnen für den Ausbildungsmarkt

Die Corona-Pandemie trifft auch den Übergang von der Schule in den Beruf und somit den Einstieg in die berufliche Ausbildung. Mit Blick auf einen weiterhin stabilen Düsseldorfer Ausbildungsmarkt, kommt der Ansprache junger Menschen sowie der Zusammenführung mit ausbildenden Betrieben eine besonders hohe Bedeutung zu. Das Ziel ist, das gute Niveau von neuen Ausbildungsverträgen in Düsseldorf im Jahr 2021 zu erhalten. Dazu sollen ausbildende Betriebe bei der Sicherung ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs unterstützt werden.

Die Stiftung Pro Ausbildung begleitet mit einem neuen und niedrigschwelligen Matching-Programm und zusätzlichen personellen Kapazitäten die Besetzung konkreter offener Ausbildungsplätze als Unterstützung für ausbildende Betriebe in Düsseldorf.

Zum Aufgabenbereich gehört:

  • Unterstützung von Betrieben bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen durch Bewerberakquise
  • Identifikation von ausbildungsinteressierten Jugendlichen durch zielgruppenspezifische Ansprache
  • Unterstützung der Vermittlung von Jugendlichen in betriebliche Ausbildungsverhältnisse
  • Begleitung der Zusammenführung von ausbildenden Betrieben und ausbildungsinteressierten jungen Menschen

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Interessierte Unternehmen und Schülerinnen und Schüler melden sich bei der Stiftung Pro Ausbildung unter:

Ilka Hüsges
Stiftung PRO AUSBILDUNG
Achenbachstraße 28, 40237 Düsseldorf
0211-66908-32 | huesges@unternehmerschaft.de

Ines Becker-Hansen
Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.
Achenbachstraße 28, 40237 Düsseldorf
0211-66908-13 | beckerhansen@unternehmerschaft.de

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Ferienakademie 2021- nach 15 Jahren das erste Mal virtuell

Seit 15 Jahren findet in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Ferienakademie, ein Unternehmensplanspiel für Studierende, statt. Sie haben die Möglichkeit, erste betriebswirtschaftliche Erfahrungen zu sammeln und zu erleben, um zu erkunden, wie es ist, ein eigenes Unternehmen zu führen. 

Die letzten Jahre haben sich die Teilnehmer, Referenten und Organisatoren in der Düsseldorfer Jugendherberge, mitten im Herzen von Oberkassel getroffen. Analoger ging es nicht, denn die Teilnehmer brachten ihre ausgedruckten Programme, Taschenrechner, Bleistifte und Radiergummis mit. Es gab große Pinnwände für Rechnungen und Regeln, Legosteine mit denen die Teilnehmer ihre Strategien planten und in den Pausen Zeit für regen Austausch und ein Kennenlernen. 

Und dann kam Corona!

2021 sah alles etwas anders aus: Keine Jugendherberge, kein gemeinsames Essen und kein echtes Treffen für den Wettbewerb. Das Planspiel startete erstmalig digital! Gemeinsam mit Planspiel-Profiunternehmen MARGA business simulations wurde die Ferienakademie neu geschrieben. MARGA bietet Planspiele an, die betriebswirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln und Management erlebbar machen. Verschiedene Teams leiten ihr eigenes virtuelles Unternehmen, entwickeln Strategien und stehen dabei in einem dynamischen und spannenden Wettbewerb zu anderen Teams. MARGA hat eine umfangreiche Software entwickelt, die das Planspiel zur (fiktiven) Realität werden lässt. Produktpreise, Werbebudgets und Absatzpläne können bestimmt werden, das Team entscheidet welche Absatzmengen produziert werden, Mitarbeiter können eingestellt, weitergebildet und entlassen werden. Sogar Kapitalflussrechnungen, Bilanzen und vieles mehr werden von der Software berechnet, erstellt und angepasst. Das Ziel des Planspiels ist es, den sogenannten MARGA Value Added (Unternehmenswert) zu steigern. 

Tag 1: Ferienakademie neu gedacht – Los geht’s!

 „An der Besprechung teilnehmen“ war der Startschuss für die Ferienakademie 2021. Über MS Teams trafen sich 20 Teilnehmer, das MARGA – und Organisationsteam zum allerersten virtuellen Planspiel. Nach einer Einführung in den Tag, Vorstellungsrunde und Softwareerklärung ging es in die ersten Testphasen. Hier galt es, sich auszuprobieren und ein Gefühl für Zahlen und deren Bedeutung zu bekommen. Nach der ersten Testphase wurde der Markt simuliert, die Teilnehmer konnten ihre Ergebnisse und die der anderen sehen. Neugierig ging es in die zweite Testphase und die Teams versuchten bereits, basierend auf den Ergebnissen, Entscheidungen zu treffen. 

Tag 2: Challenge accepted oder auch „das Tal der Tränen“!

Der Tag startete mit einem spannenden Vortrag von anymotion über die Produktvermarktung im Zeitalter des digitalen Wandels. Es ging darum, wie wichtig digitales/online Marketing im heutigen Zeitalter ist, welche Strategien verfolgt und wie sie umgesetzt werden. Coffeebreak und weiter geht‘s! Die Teams zogen sich in ihre virtuellen Besprechungsräume zurück und fingen an Strategien zu entwickeln, zu diskutieren und zu planen. In der zweiten Periode kam nun die erste Herausforderung auf die Studierende zu: Die Urlaubsperiode! Oder wie das MARGA Team sie nannte „das Tal der Tränen“, denn es musste vorausschauend und strategisch geplant werden, um die nächste Periode zu überleben. Eins war also sicher: Erfolge wurden an Tag 2 nur klein geschrieben.

Tag 3: Love Shower

Tag 3 eröffnete die Expertin Prof. Dr. Eva Bracht mit ihrem Vortrag Unternehmensziele und Controlling/Finanzplanung. Fokus hierbei: die Planung von Investitionen und auf die sogenannte Liquiditätsplanung. Außerdem haben die Teilnehmer die Bedeutung von wichtigen Rentabilitätsanalysen kennenglernt. Nach großem Zahlenwirrwarr war die Love Shower bitter nötig! Jedes Teammitglied durfte eine Minute lang Lob und Liebe von den Teammitgliedern zu spüren bekommen, um so motivierter in die nächsten Perioden zu starten. Ein toller Moment! Erster Zwischenstand:Jedes Unternehmen hatte die Urlaubsperiode überlebt und es ging direkt an die nächste Planung. Bei den Teilnehmern immer im Hinterkopf: Der morgige und alles entscheidende Tag. 

Tag 4: Siegertreppchen zum Greifen nah!

Aber erst tauchte Klaus Stricker mit den Teilnehmern in die Welt des Personalmanagements ein. Klaus Stricker, ehemaliger Personalleiter bei BOSCH, bot einen ausführlichen Einblick in die Bereiche der Personalauswahl, -entwicklung, -entlohnung und -beteiligung. Anspannung steigt! Damit ging es in die letzte und fünfte Periode. Alle Teams hatten gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche letzte Periode geschaffen. Nun ging es um jeden Cent und jeden Prozentsatz des Marktanteils. 

Zur Hauptversammlung trafen alle Teams wieder zusammen, offenbarten ihre Strategien, Ziele und Herausforderungen. Die Spannung der Teilnehmer war auf dem Höhepunkt. Das MARGA Team schickte die MVA (MARGA Value Added) Balken der Unternehmen ins Rennen! Am Ende gab es nur einen Sieger 2021. Doch eigentlich war jeder ein Sieger und niemand ging leer aus: Neben Urkunden und MARGA Oscar, sammelten alle erste Erfahrungen für das spätere Berufsleben. 

Fazit der ersten digitalen Ferienakademie:

Auch wenn die Teilnehmer sich nur virtuell treffen konnten, gab es einen starken und ehrgeizigen Teamgeist. Alle Teilnehmer hat der Unternehmensgeist gepackt und berichteten von ausschließlich positiven Erfahrungen. Trotz den entsprechenden Umständen war das Planspiel ein voller Erfolg und geht schon bald in die nächste Runde.

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Stiftung erfolgreich re-zertifiziert

Unsere Stiftung, das Kompetenzzentrum und das Programm „Kluge Köpfe“ wurde von der Zertifizierungsagentur certqua erfolgreich re-zertifiziert. Das bedeutet: die Programme der Beruflichen Orientierung, die Module in Kitas und Grundschulen sowie unsere Angebote für die Studierende sind höchst effektiv und wirksam.

Das Thema „Wirksamkeit“ beschäftigt uns bereits seit vielen Jahren. Welche Wirkung erzielen wir mit unseren Projekten? Mit welchen Verfahren und mit welchem Ziel wollen und können wir das ermitteln? Wie können wir unsere Arbeit so reflektieren und weiterentwickeln, dass wir unsere Mittel sinnvoll einsetzen und den Stiftungszweck bestmöglich erfüllen?

Unsere Tätigkeitsfelder und Zielgruppen sind komplex. Es geht um Menschen und Systeme. Und es geht um die Orte, an denen Menschen arbeiten und lernen. Gewünschte oder mögliche Wirkungen zu definieren und zu erfassen, ist eine anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe.

Wir evaluieren deshalb regelmäßig unsere Programme und Projekte. Aber, wir benötigen auch die Unterstützung von den Beteiligten und von externen Expertinnen und Experten. Wir diskutieren mit Ihnen, spielen mit ihnen verschiedene Optionen durch und denken mit ihnen „das Neue“.

Wirksamkeit ist für uns ein Prozess, der immer weiterführt – auch über vorab definierte Ziele und Ergebnisse hinaus. Ein Prozess, der für alle Beteiligten Entwicklung und Veränderung zur Folge hat. So verändern wir unsere Programme und Projekte regelmäßig. Ich will nicht „ständig“ sagen, denn dies würde eine gewissen Instabilität und Unsicherheit hervorrufen. Aber, eine gewisse „Regelmäßigkeit“ ist wichtig. So überprüfen wir uns beispielsweise regelmäßig nach einer Staffel eines Programms. Kaum ein Programm wird immer durchgeführt.

Viele Projekte und Programme, mit einigen Ausnahmen wie dem Berufswahlpass, den MINTagenten, dem zdi, den Ausbildungsbotschafter und z.B. Wirtschaft Pro Schule, laufen innerhalb eines Projektjahres einige Wochen. Ist eine solche Staffel (eine Staffel findet einmal oder mehrmals im Jahr statt) abgeschlossen, beraten wir uns mit den Beteiligten (also z.B. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften und Unternehmensvertretern), nehmen Verbesserungsideen auf, diskutieren sie und setzen sie anschließend um, wenn sie umsetzbar sind. Am Ende ist dies natürlich immer eine Frage der personellen, finanziellen und sachlichen Ressourcen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf ein neues „wirksames“ Stiftungsjahr.

Christoph Sochart
– Geschäftsführer-