Unsere Nachrichten

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Der neue BIWENAV

Es gibt soooviele Möglichkeiten für Schüler nach der Schule – da kann man schnell verunsichert werden. Der neue innovative Bildungswegenavigator für Düsseldorf ist die Lösung: so kommt Ihr spielerisch ans Ziel! Eine Produktion unserer Stiftung, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf. www.biwenav.de.

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Summer School war ein erfolgreiches Angebot

Über 600 Kids aus Düsseldorf besuchten die „Summer School“. Veranstalter war die Landeshauptstadt. Träger war u.a. unsere Stiftung mit den Projekten zdi MINT Düsseldorf und Girls and Boys academy. In diesem Bericht von RP digital gibts einen guten Überblick über das Stiftungsprogramm.

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Die Girls & Boys Academy zum ersten Mal in…

„Es ist nicht schlimm, wenn du nicht am Seil schwingen kannst. Dafür hast Du andere Stärken!“, beschwichtigt ein Junge. Das Mädchen nickt und versucht sich nochmals an einem vom Baum hängenden Seil von der einen Uferseite über den Fluss auf die rettenden Steine zu schwingen. Sie gibt nicht auf und zeigt eine unfassbar große Willensstärke. Ein ganz schönes Abenteuer erleben die beiden – zusammen mit zwanzig weiteren Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf. Sie werden Teil von der ersten Veranstaltung der „Girls & Boys Academy Düsseldorf“. Diese ist beim Sommerferienprogramm der Stadt Düsseldorf mit zwei Veranstaltungen zu Gast. Gemeinsam erkunden die Mädchen und Jungen ihre Talente in der freien Natur. So wird der Düsseldorfer Volksgarten zum Erlebnis-Parcours.

Unser Workshopleiter, Manuel Nagel von der NaturErlebnisSchule, nimmt die Schüler*innen in Empfang. Mit Masken geschützt, setzten wir uns in einen riesig großen Sitzkreis auf die Wiese. Wir stellen uns vor und besprechen den Begriff „Stärken“. Ziemlich schnell wird klar, „Stärken sind Dinge, die man besonders gut kann“. In drei Kategorien – geistige, körperliche und soziale – sammeln wir allerhand Stärken. Mutig, hilfsbereit, schreiben, klettern, schwimmen, zuhören und viele weitere nennen die Jugendliche. Herr Nagel schreibt sie auf Karteikarten. Nun geht es ans Testen!

In zwei Gruppen werden die Schüler*innen zur menschlichen Murmelbahn. Mit Halbrohren befördern sie eine Murmel vom Start- zum Endpunkt. Leichter gesagt, als getan! Denn die Aufgabe erfordert nicht nur Geschicklichkeit, sondern ein hohes Maß an Kooperation und Motivation. Mit Absicht treten die beiden Teams nicht gegeneinander an. Schon fast von alleine hilft die bereits fertige Gruppe dem anderen Team. Hilfsbereit ist das Stichwort! Während der Übungen geben die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig Feedback. Sie merken es noch nicht mal. Es fallen auf natürliche Weise Sätze wie „bohr bist du stark“, „das hast du gut gemacht“ oder „das ist eine gute Idee“.

Ähnlich sieht es bei der nächsten Übung aus. Ein Konstrukt aus Seilen ist zwischen zwei Bäumen gespannt. Wieder in Gruppen unterteilt, sollen die Mädchen und Jungen durch die Seillöcher klettern, ohne sie zu berühren! Fast so wie beim Spiel „heißer Draht“. Zudem darf ein Loch nur von einer Person genutzt werden. Da einige Löcher größer, kleiner, nah am Boden oder etwas höher liegen, muss sich die Gruppe abstimmen. Leicht stellt man bei dieser Übung verschiedene Persönlichkeitstypen fest. Die eine Person koordiniert und führt an. Der nächste gibt die Idee. Einige arbeiten der Gruppe zu und wieder andere beobachten still. Es entsteht eine Gruppendynamik, die danach mit den Mädchen und Jungen analysiert wird. Neben dem Feedback der Workshopleitung, geben sich die Schüler*innen gegenseitig Feedback. Dabei lernen die Jugendlichen sich selbst und andere einzuschätzen. Auf Karteikarten ergänzt Herr Nagel die neuerkundeten Stärken.

In weiteren Übungen balancieren die Mädchen und Jungen über die Slackline, schnitzen Figuren aus Holz oder führen sich gegenseitig blind durch die Gegend. Am Ende der Veranstaltung kommen alle wieder im großen Kreis zusammen. Die Zeit ist vorbei und die Eltern stehen schon parat, um ihre Kinder abzuholen. Die schönste Rückmeldung des Tages ist, dass die Mädchen und Jungen nicht gehen wollen. Ihnen hat es so viel Spaß gemacht. Zum Abschluss suchen sich die Schüler*innen je drei Karteikarten aus, mit den Stärken, welche sie heute an sich selbst entdeckt haben. Mit einem Lächeln im Gesicht verlassen die Mädchen und Jungen den Park. Und ich könnte schwören, dass alle von ihnen mit erhobenen Schultern und ein wenig größer den Volksgarten verlassen haben. Ein gelungener Einstieg der „Girls & Boys Academy Düsseldorf“.

Sie haben Interesse mit Ihrer Klasse aktiv zu werden?
Werden Sie Teil der Academy!

Melden Sie sich bei Ihrer Ansprechpartnerin und erhalten mehr Informationen zu
Girls & Boys Academy Düsseldorf:

Ilka Hüsges
0211 66908 32
huesges@unternehmerschaft.de

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Summer School schöner als Schule

Die Stiftung führte in den nordrhein-westfälischen Sommerferien 2020 für die Landeshauptstadt Düsseldorf eine Summer-School im Themenbereich MINT für über 600 Kinder und Jugendliche der Klassen 1-13 durch.

Wir unterstützen und führen Projekte mit einem Schwerpunkt MINT durch. Damit fördern wir zugleich Schlüsselkompetenzen der modernen Arbeitswelt wie den lösungsorientierten Umgang mit komplexen Situationen oder die logische Strukturierung von Informationen.

Unser langfristiges Ziel ist es, die besten Fachkräfte für die Metall- und Elektroindustrie zu gewinnen, eine der Schlüsselindustrien für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Dafür setzen wir auf die Vernetzung der relevanten Bildungsakteure und auf Formate, die Interesse an MINT wecken und die gesellschaftliche Akzeptanz von Technik fördern.

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über 500 MINT-Kids bei der „Summer School“

Wolltest Du schon immer einmal wissen, wie 3D-Druck funktioniert? Würdest Du gerne mal etwas Programmieren – vielleicht einen Roboter ansteuern oder mit Code Musik komponieren? Oder interessiert es Dich, wie Computerspiele entstehen?

Dann bist Du bei der „Summer School“ des zdi Düsseldorf genau richtig! Für die Landeshauptstadt hat das zdi, eine Initiative unserer Stiftung Pro Ausbildung und der Stadt Düsseldorf, ein effektives und spannendes Workshopprogramm auf die Beine gestellt. Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 nutzen dieses Angebot und sind begeistert.

In jedem Workshop tüfteln Mädels und Jungs gemeinsam, betreuen ein kleines Projekt, experimentieren, probieren aus und haben viel Spaß dabei. Die Titel des Workshops sprechen für sich: „Starte Dein RoboLab!“, „Rapid Prototyping (3D-Druck)“ und „Girls Coding Challenge“ heißen sie unter anderem.

Die Workshops sind kostenfrei, da das Programm von der Landeshauptstadt unterstützt wird. Das zdi ist ein Projekt der Stiftung Pro Ausbildung, eine Initiative der Düsseldorfer Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie. Das zdi hat die Ziele mehr junge Menschen für eine MINT-Ausbildung und ein MINT-Studium zu gewinnen und den MINT-Nachwuchs in unseren Betrieben zu sichern. Außerdem möchte das zdi die MINT-Talente junger Menschen fördern und leistet damit einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Die Projekte des zdi sind hoch wirksam, dass bescheinigen uns die Beteiligten und Experten in Düsseldorf.

www.mint-duesseldorf.de

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Berufswahl- SIEGEL NRW tagte in Köln – rund 200…

Am Mittwoch (04.03.) wurde die Agentur für Arbeit Köln zum größten Klassenzimmer Deutschlands. Rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus ganz NRW wollten sich im Rahmen des Jahreskongresses des Berufswahl-SIEGELS NRW vernetzen und gemeinsam diskutieren, wie sich Berufliche Orientierung in den kommenden Jahren weiterentwickeln könnte. Auf dem Programm standen unter der Überschrift „Berufliche Orientierung 2030“ Vorträge, Workshops und ein Gallery-Walk mit vielen Ideen aus nordrhein-westfälischen Schulen. Am Nachmittag informierte sich auch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer über die schulischen Angebote und kam mit den Teilnehmern ins Gespräch.

Mit dem Berufswahl-SIEGEL werden Schulen für die Umsetzung einer exzellenten Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet. Diese Schulen werden durch kompetente Beratung dabei unterstützt, ihre Berufs- und Studienorientierung kontinuierlich zu verbessern. Das Programm gibt es seit rund 20 Jahren in NRW und ist heute mit 1.500 Schulen das größte deutsche Schulprojekt.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer verwies in ihrer Begrüßung auf das erfolgreiche Programm zur Berufsorientierung „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“. Hier werden ab der 8. Klasse Standardelemente der Beruflichen Orientierung in allen Schulen eingeführt, beispielsweise die Potentialanalyse und der Berufswahlpass. Die Ministerin betonte, dass sich KAoA und das Berufswahl-SIEGEL in idealer Weise ergänzten: „Das Ziel von KAoA ist es, allen jungen Menschen eine Orientierungshilfe und Anschlussperspektive für die Berufsausbildung oder das Studium zu geben. Und mit dem Berufswahl-SIEGEL wird eine ausgezeichnete Berufliche Orientierung nach außen sichtbar gemacht. So lassen sich weitere Schulen motivieren und inspirieren.“ Weiter erklärte Ministerin Gebauer: „Es lässt sich heute nur schwer erahnen, welche Berufe unsere Schülerinnen und Schüler in zehn Jahren ergreifen werden. Viele davon existieren heute noch nicht einmal. Aber wir können jetzt schon die Grundlagen dafür legen, dass sie die für sie richtige Entscheidung treffen. Ich danke allen Beteiligten für das großartige Engagement und die vielen kreativen Ideen.“

Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, eröffnete den Kongress. Er betonte, dass die kontinuierliche Modulation des individuellen Entwicklungspfades und die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen eine Kernkompetenz für den Erfolg im Berufsleben von heute und morgen seien. Die erfolgreichen Anpassungen im Verlauf des Berufswegs seien wesentlich abhängig von der Kompetenz zur Entscheidungsfindung.

Im Zuge der vom Berufswahl-SIEGEL begleiteten Berufswahlentscheidung der Jugendlichen würde ihnen das lebenslange Rüstzeug für die Bewältigung der weiteren beruflichen Herausforderungen vermittelt, so Torsten Withake. Wörtlich sagte er: „Hinter scheinbar einfachen Fragen, die das Berufswahl-SIEGEL stellt, etwa ‚Welche Praktika lassen sich organisieren, welche Workshops zum Beispiel in Firmen?‘ steht im Kern die wichtige Frage: Wie können wir gemeinsam Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterstützen, damit sie an der Schwelle zum Erwachsenwerden nachhaltige Erfahrungen mit der Welt der Berufe und der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten machen können? Und dadurch frühzeitig die Mittel und Kompetenzen an die Hand bekommen, ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten. Mit einer guten Beruflichen Orientierung können wir Schülerinnen und Schülern bei ihrem Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben und lebenslanges Lernen unterstützen. Wenn das gut gelingt, ist das wegweisend für das gesamte berufliche Leben der jungen Menschen.“

Dirk Werner, Leiter des Kompetenzfelds Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte im Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft, hob in seinem Eröffnungsvortrag „Digitale Bildung für den digitalen Wandel“ hervor, dass der digitale Wandel alle Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft beträfe. Er verändere auch die Berufe und die Anforderungen im Arbeitsleben. Eine duale Ausbildung sei nach wie vor eine sehr gute Basis für den Start in eine berufliche Karriere. Aber in der Berufsorientierung würde es immer wichtiger, praktische Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. „Welcher Beruf passt zu mir? Was sollten Schulabgänger mitbringen? Was haben Unternehmen zu bieten? Bei der Berufswahl können digitale Angebote und Medien einen wichtigen Beitrag leisten.“ Sie würden zudem in der späteren Aus- und Weiterbildung immer wichtiger, so Dirk Werner.

In einem Gallery-Walk stellten sich elf NRW-Schulen mit ihren „ausgezeichneten Ideen“ vor. Aus Köln präsentierte sich die Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt mit ihrer Einbindung von Unternehmen und Institutionen in die Berufliche Orientierung der Schule. Die Anna-Freud-Schule fördert Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderungen, chronischen sowie psychosomatischen Erkrankungen und erläuterte ihr innovatives Konzept der Beruflichen Orientierung.

In Workshops beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Weg ihrer beruflichen Zukunft. Die Lehrkräfte thematisierten unter anderem die Gestaltung von Kooperationen von Schulen und Unternehmen, die zukunftsorientierte Art und Weise von Berufsorientierung im digitalen Wandel und die Förderung von Medienkompetenz.

Weiterführende Informationen: www.netzwerk-berufswahlsiegel.de

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Kölner BiZ wird am 4. März zum größten Klassenzimmer


180 Schüler und Lehrer kommen zum NRW-SIEGEL-Kongress in die Domstadt

Fototermin: 15.30 Uhr mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer

Unter dem Motto „Berufliche Orientierung 2030“ treffen sich am Mittwoch, den 4. März 2020 in Köln rund 180 Schüler-/innen und Lehrkräfte aus zertifizierten Berufswahl-SIEGEL-Schulen, um sich miteinander zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

Seit rund 20 Jahren gibt es das Berufswahl-SIEGEL in Nordrhein-Westfalen – bundesweit sind mittlerweile rund 1.500 Schulen mit dem SIEGEL ausgezeichnet. In dem Programm werden Schulen zertifiziert, die eine ausgezeichnete Berufliche Orientierung durchführen und damit ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf die Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten. 

Nach der Begrüßung durch Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, stehen Vorträge, Workshops und ein Gallery-Walk auf dem Programm. Für den Nachmittag hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer ihren Besuch angekündigt. Sie wird einen kurzen Impuls halten und sich über die Arbeit der SIEGEL-Schulen informieren. Während dieses Gallery-Walks sind Fotos möglich, darüber hinaus ist für 15.30 Uhr ein offizielles Pressefoto mit der Ministerin vor der Agentur für Arbeit vorgesehen.

Wir laden Sie sehr herzlich ein zum

3. Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL NRW

am 4. März 2020, 11.00 bis 16.00 Uhr,

im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Köln,

Butzweilerhofallee 1, 50829 Köln.

Das Tagungsprogramm liegt dieser Einladung bei.

Seien Sie mit dabei und werfen Sie mit uns einen Blick in die Zukunft der Beruflichen Orientierung. Bitte melden Sie sich unter presse@koelnmetall.de bis zum 4. März 2020, 8.00 Uhr an. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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Bildungsnavigator gewinnt Innovationssemester

Ein Team, bestehend aus Kommunale Koordinierung (Landeshauptstadt Düsseldorf), Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung, Stiftung Pro Ausbildung, Unternehmerschaft Düsseldorf sowie Studierenden, gewann gestern Abend (17.02.) das “Innovationssemester” der Wissensregion Düsseldorf. Unter der Verantwortung von Renate Kiszkiel (Stiftung Pro Ausbildung) wurde mit dem Berufswegenavigator BIWENAV eine interaktives Online-Tool entwickelt, welches mehr Transparenz in das komplexe Bildungssystem für Schülerinnen und Schüler bringt. Dabei wurde auf der Grundlage von vorhandenem Material zielgruppengerecht und interdisziplinär gearbeitet. Der BIWENAV zeigt den Jugendlichen über interaktive Kommunikation welche Wege nach dem eigenen Schulabschluss innerhalb Düsseldorfs möglich sind.

Rund 160 junge Menschen aus Düsseldorf und der Umgebung hatten am Innovationssemester teilgenommen. Die jungen, bunt durchmischten Gruppen hatten sich in ihren Projekten mit verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigt und am Abend des 17. Februar ihre Ergebnisse präsentiert. So konnten die Gäste beim feierlichen Ergebnis-Finale in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste über das Konzept einer Gruppe staunen, in einer Kletterhalle Düsseldorf seine KiTa mit Bewegungspädagogik zu integrieren. Sie konnten dem Klangbild der Stadt lauschen, das Studierende aus den Düsseldorfer Alltagsgeräuschen gefiltert hatten. Es wurden soziale Apps, demokratie-fördernde Gesellschaftsspiele, neue Geschäftsmodelle, ein Solarkiosk und Schulbänke für Afrika, wissensbasierte Kunst und Zukunftsbäume für Düsseldorf vorgestellt.

„Ich bin beeindruckt, wie viele engagierte junge Menschen in der Wissensregion Düsseldorf an diesem Innovationssemester teilgenommen haben”, so Oberbürgermeister Thomas Geisel, der den Abend mit seiner Rede eröffnet hat. Das bestätigte auch Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, in seinem Schlusswort: „Wir sind stolz, das Ergebnisfinale zu unterstützen und dem besten Team dieses Innovationssemesters eine Auszeichnung zu überreichen.”

„Das erste Innovationssemester war bereits ein Riesenerfolg. Die zweite Runde diesen Winter hat mit seinen 16 tollen Projekten unterstrichen, was möglich ist, wenn man jungen Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen eine aktuelle Herausforderung gibt, die sie gemeinsam lösen sollen“, so Prof. Dr. Ulrich von Alemann, Geschäftsführer der Wissensregion Düsseldorf. „Als Düsseldorfer können wir stolz sein, dieses bundesweit einzigartige Format, das Innovationssemester, erfunden zu haben. Nachmachen erwünscht.“

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Girls‘ and Boys‘ Academy in der ersten Projektphase

In Gelsenkirchen läuft zur Zeit die erste Projektphase der Girls‘ and Boys‘ Academy. Die Landesinitiative von Gender-Ministerin Ina Scharrenbach bietet Mädchen und Jungen über einen längerfristigen Zeitraum Einblicke in Berufe in denen überwiegend noch das andere Geschlecht vertreten ist und setzt damit an dem Berufsorientierungstag Girls’Day und Boys’Day an. Es geht aber nicht nur um Praxisphasen in den Unternehmen. In Workshops soll das Rollenverhalten der Schülerinnen und Schüler reflektiert werden. In Outdooraktivitäten wird die Teamfähigkeit gestärkt. Beteiligt sind fünf Pilotkommunen. In Gelsenkirchen tragen die Initiative die Stadt Gelsenkirchen, die Agentur für Arbeit und die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe. Die für Berufliche Orientierung in NRW bekannte Stiftung Pro Ausbildung führt die Academy in Gelsenkirchen durch.

Kontakt:
Ilka Hüsges
Huesges@arbeitgeber-emscher-lippe.de
0209 94 504 0