Livestream: Die Module der Beruflichen Orientierung in Düsseldorf in…

Die „Klugen Köpfe“, ein großes Programm unserer Stiftung, veranstaltet erstmalig einen digitalen „Thementag“ zu den Standardelementen der achten Klassen in den Düsseldorfer Schulen. Vorgestellt werden alle Module der Beruflichen Orientierung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bildschirm können Ihre Fragen in den CHAT stellen – sie werden sofort beantwortet. Hier haben wir den Teaser für online gestellt. Den Link zum Stream gibt es später! Diese Sendung ist vor allem gedacht für die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer aller achten Klassen in Düsseldorf. Aber, auch für Unternehmensvertreter, Ausbildungsleiter und Personalverantwortliche ist der Stream geeignet, wenn man erfahren möchte, welche Steps der Beruflichen Orientierung in unseren Schulen wichtig sind. Die Strategie im Unternehmen kann man dann perfekt auf diese verbindlichen Module ausrichten.

Stiftungs-Initiativen unterstützen Herbstakademie der Landeshauptstadt – Kooperation mit der…

Rund 600 Kinder kamen in den Genuss der Herbstakademie der Landeshauptstadt Düsseldorf. Schwerpunkte waren die Programmelemente zweier Initiativen unserer Stiftung PRO AUSBILDUNG: dem zdi (MINT) und der Girls and Boys academy. Unterstützt wurde das Programm außerdem von der Bürgerstiftung Düsseldorf / ein Bericht von Gregor Nachtwey

In den vergangenen Sommerferien startete die Landeshauptstadt erstmals ein kostenloses und freiwilliges Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler Düsseldorfs. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde entschieden, das Bildungsangebot auch für die Dauer der Herbstferien anzubieten. Hierbei beteiligte sich nun auch die BürgerStiftung Düsseldorf an der Finanzierung des Herbstferien-Programms. Bereits im letzten Jahr hatte sich die Bürgerstiftung über ihr Mentorenprogramm Sprungbrett in das Projekt „Komm auf Tour, deine Stärken, deine Zukunft.“ einbringen können. Mit dabei waren seinerzeit und auch jetzt wieder das Schulverwaltungsamt und die Düsseldorfer Stiftung Pro Ausbildung. Die Zielgruppe für das erneute stattfindende Ferien Bildungsangebot blieb unverändert: Es kommen Jugendliche zum Zug, die eine besondere Unterstützung benötigen, weil in ihrem Umfeld Bildungsförderung aus unterschiedlichsten Gründen nicht selbstverständlich ist. So wurden für das Herbstferienprogramm im Vorfeld in besonderem Maße in Düsseldorfer Haupt-, Gesamt- und Realschulen geworben. In der Anmeldephase wurden dann Schülerinnen und Schüler dieser Schulformen besonders berücksichtigt.

Und das erlebten die rund 560 Jugendlichen in den zwei Wochen vom 12. bis 23. Oktober: Spannende Dinge aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz: MINT – konnten spielerisch in insgesamt 33 Workshops erfahren werden. Hierfür standen knapp 70 Dozenten bereit, die dafür sorgten, dass Spiel, Spaß und Wissensvermittlung in einem Gleichklang standen und immer wieder begeisterten. Programmieren, 3D-Druck, 3D-Animation, App- und Spieleentwicklung, Medienerstellung, Robotik und das Thema Nachhaltigkeit standen dabei im Fokus. 14 Tage lang konnten sich Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen in ein- bis fünftägigen Workshops jeweils von 9 bis 15 Uhr in den Räumlichkeiten des Heinrich-Hertz-Berufskollegs voll entfalten. Es war eine Freude, zu sehen, was die Jugendlichen dabei für Ergebnisse erzielten und das, obwohl die meisten ohne Vorkenntnisse an die Sache herangegangen waren.

Zudem fanden in der Sporthalle der Freiherr-von-Stein-Realschule an zwei Tagen Workshops zur Stärkenentwicklung und zur Förderung von Teamfähigkeit statt. Organisiert wurden diese Angebote von der Stiftung Pro Ausbildung im Rahmen der neuen Girls & Boys Academie. Unter dem Titel „Entdecke die Stärken in dir!“ konnten Jungen und Mädchen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, konnten beim Erklimmen von „Bergen“ ihre Kräfte einsetzen und konnten dabei zeigen, dass mit Teambuilding viel erreicht werden kann. Am Ende des Tages nahmen die  Jugendlichen stolz jeweils drei Stärkenkarten mit nach Hause, die sie sich selbst erarbeitet hatten.

Die Bürgerstiftung förderte über das Stipendiaten-Ressort bzw. das Projekt Sprungbrett das außergewöhnliche Düsseldorfer Herbstferienprogramm mit 25.000 EUR und leistete damit insbesondere für die Jugendlichen einen wertvollen Beitrag in einer Corona bedingt schwierigen Zeit, in der es häufig an praktischen, erfahrbaren Bildungsangeboten mangelt.

Neue Botschafterschulen

Am bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL wurden die SIEGEL-Botschafterschulen 2020 ausgezeichnet. Sie sind besonders engagiert dabei, jungen Menschen auch die Selbstständigkeit als spätere berufliche Option aufzuzeigen. Ingo Kramer ist mit Leidenschaft selbstständiger Unternehmer. Als Arbeitgeberpräsident und Schirmherr des SIEGEL-Netzwerks gratulierte er den neuen Botschafterschulen 2020 herzlich! In Düsseldorf überreichten Ezgi Yildiz und Christoph Sochart vom Berufswahlsiegel NRW die begehrten Auszeichnungen an das Goethe-Gymnasium im Zoo-Viertel (Foto oben) und an das Max-Planck-Gymnasium in Stockum. Die Schulleiter Ralf Schreiber (Goethe) und Corinna Lowin nahmen mit ihren Lehrkräften die Auszeichnung entgegen.

Unsere Girls Boys academy startet eigene Webseite

Die Girls Boys academy, die unsere Stiftung für die Agentur für Arbeit, für die Städte Gelsenkirchen und Düsseldorf sowie für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen verantwortlich durchführen an den Standorten Gelsenkirchen und Düsseldorf, startet jetzt eine eigene Informations- und Kommunikationsplattform unter https://stiftung-proausbildung-academy.de.

Auf dieser Webseite können sich Schülerinnen und Schüler für das Programm anmelden, Eltern, Lehrkräfte, Schüler und andere Interessierte können sich über das Programm informieren und die Programmleitung kontaktieren.

Die academy richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10, die Spaß an Technik, Naturwissenschaft und sozialen Berufen haben. Sie findet innerhalb eines Schuljahres als Arbeitsgemeinschaft statt und kann an jeder allgemeinbildenden Schule durchgeführt werden.

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Inhalte anhand praktischer Arbeiten bei verschiedenen Bildungspartnern wie Unternehmen und Hochschulen kennen. Darüber hinaus werden Kommunikations- und Präsentationstrainings angeboten, die in der Schule aber auch später im Beruf einen optimalen Auftritt garantieren. Über Vorbilder werden die Schüler noch enger an die “Gender”- Thematik herangeführt.

Der neue BIWENAV

Es gibt soooviele Möglichkeiten für Schüler nach der Schule – da kann man schnell verunsichert werden. Der neue innovative Bildungswegenavigator für Düsseldorf ist die Lösung: so kommt Ihr spielerisch ans Ziel! Eine Produktion unserer Stiftung, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf. www.biwenav.de.

Summer School war ein erfolgreiches Angebot

Über 600 Kids aus Düsseldorf besuchten die „Summer School“. Veranstalter war die Landeshauptstadt. Träger war u.a. unsere Stiftung mit den Projekten zdi MINT Düsseldorf und Girls and Boys academy. In diesem Bericht von RP digital gibts einen guten Überblick über das Stiftungsprogramm.

Die Girls & Boys Academy zum ersten Mal in…

„Es ist nicht schlimm, wenn du nicht am Seil schwingen kannst. Dafür hast Du andere Stärken!“, beschwichtigt ein Junge. Das Mädchen nickt und versucht sich nochmals an einem vom Baum hängenden Seil von der einen Uferseite über den Fluss auf die rettenden Steine zu schwingen. Sie gibt nicht auf und zeigt eine unfassbar große Willensstärke. Ein ganz schönes Abenteuer erleben die beiden – zusammen mit zwanzig weiteren Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf. Sie werden Teil von der ersten Veranstaltung der „Girls & Boys Academy Düsseldorf“. Diese ist beim Sommerferienprogramm der Stadt Düsseldorf mit zwei Veranstaltungen zu Gast. Gemeinsam erkunden die Mädchen und Jungen ihre Talente in der freien Natur. So wird der Düsseldorfer Volksgarten zum Erlebnis-Parcours.

Unser Workshopleiter, Manuel Nagel von der NaturErlebnisSchule, nimmt die Schüler*innen in Empfang. Mit Masken geschützt, setzten wir uns in einen riesig großen Sitzkreis auf die Wiese. Wir stellen uns vor und besprechen den Begriff „Stärken“. Ziemlich schnell wird klar, „Stärken sind Dinge, die man besonders gut kann“. In drei Kategorien – geistige, körperliche und soziale – sammeln wir allerhand Stärken. Mutig, hilfsbereit, schreiben, klettern, schwimmen, zuhören und viele weitere nennen die Jugendliche. Herr Nagel schreibt sie auf Karteikarten. Nun geht es ans Testen!

In zwei Gruppen werden die Schüler*innen zur menschlichen Murmelbahn. Mit Halbrohren befördern sie eine Murmel vom Start- zum Endpunkt. Leichter gesagt, als getan! Denn die Aufgabe erfordert nicht nur Geschicklichkeit, sondern ein hohes Maß an Kooperation und Motivation. Mit Absicht treten die beiden Teams nicht gegeneinander an. Schon fast von alleine hilft die bereits fertige Gruppe dem anderen Team. Hilfsbereit ist das Stichwort! Während der Übungen geben die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig Feedback. Sie merken es noch nicht mal. Es fallen auf natürliche Weise Sätze wie „bohr bist du stark“, „das hast du gut gemacht“ oder „das ist eine gute Idee“.

Ähnlich sieht es bei der nächsten Übung aus. Ein Konstrukt aus Seilen ist zwischen zwei Bäumen gespannt. Wieder in Gruppen unterteilt, sollen die Mädchen und Jungen durch die Seillöcher klettern, ohne sie zu berühren! Fast so wie beim Spiel „heißer Draht“. Zudem darf ein Loch nur von einer Person genutzt werden. Da einige Löcher größer, kleiner, nah am Boden oder etwas höher liegen, muss sich die Gruppe abstimmen. Leicht stellt man bei dieser Übung verschiedene Persönlichkeitstypen fest. Die eine Person koordiniert und führt an. Der nächste gibt die Idee. Einige arbeiten der Gruppe zu und wieder andere beobachten still. Es entsteht eine Gruppendynamik, die danach mit den Mädchen und Jungen analysiert wird. Neben dem Feedback der Workshopleitung, geben sich die Schüler*innen gegenseitig Feedback. Dabei lernen die Jugendlichen sich selbst und andere einzuschätzen. Auf Karteikarten ergänzt Herr Nagel die neuerkundeten Stärken.

In weiteren Übungen balancieren die Mädchen und Jungen über die Slackline, schnitzen Figuren aus Holz oder führen sich gegenseitig blind durch die Gegend. Am Ende der Veranstaltung kommen alle wieder im großen Kreis zusammen. Die Zeit ist vorbei und die Eltern stehen schon parat, um ihre Kinder abzuholen. Die schönste Rückmeldung des Tages ist, dass die Mädchen und Jungen nicht gehen wollen. Ihnen hat es so viel Spaß gemacht. Zum Abschluss suchen sich die Schüler*innen je drei Karteikarten aus, mit den Stärken, welche sie heute an sich selbst entdeckt haben. Mit einem Lächeln im Gesicht verlassen die Mädchen und Jungen den Park. Und ich könnte schwören, dass alle von ihnen mit erhobenen Schultern und ein wenig größer den Volksgarten verlassen haben. Ein gelungener Einstieg der „Girls & Boys Academy Düsseldorf“.

Sie haben Interesse mit Ihrer Klasse aktiv zu werden?
Werden Sie Teil der Academy!

Melden Sie sich bei Ihrer Ansprechpartnerin und erhalten mehr Informationen zu
Girls & Boys Academy Düsseldorf:

Ilka Hüsges
0211 66908 32
huesges@unternehmerschaft.de

Summer School schöner als Schule

Die Stiftung führte in den nordrhein-westfälischen Sommerferien 2020 für die Landeshauptstadt Düsseldorf eine Summer-School im Themenbereich MINT für über 600 Kinder und Jugendliche der Klassen 1-13 durch.

Wir unterstützen und führen Projekte mit einem Schwerpunkt MINT durch. Damit fördern wir zugleich Schlüsselkompetenzen der modernen Arbeitswelt wie den lösungsorientierten Umgang mit komplexen Situationen oder die logische Strukturierung von Informationen.

Unser langfristiges Ziel ist es, die besten Fachkräfte für die Metall- und Elektroindustrie zu gewinnen, eine der Schlüsselindustrien für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Dafür setzen wir auf die Vernetzung der relevanten Bildungsakteure und auf Formate, die Interesse an MINT wecken und die gesellschaftliche Akzeptanz von Technik fördern.

über 500 MINT-Kids bei der „Summer School“

Wolltest Du schon immer einmal wissen, wie 3D-Druck funktioniert? Würdest Du gerne mal etwas Programmieren – vielleicht einen Roboter ansteuern oder mit Code Musik komponieren? Oder interessiert es Dich, wie Computerspiele entstehen?

Dann bist Du bei der „Summer School“ des zdi Düsseldorf genau richtig! Für die Landeshauptstadt hat das zdi, eine Initiative unserer Stiftung Pro Ausbildung und der Stadt Düsseldorf, ein effektives und spannendes Workshopprogramm auf die Beine gestellt. Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 nutzen dieses Angebot und sind begeistert.

In jedem Workshop tüfteln Mädels und Jungs gemeinsam, betreuen ein kleines Projekt, experimentieren, probieren aus und haben viel Spaß dabei. Die Titel des Workshops sprechen für sich: „Starte Dein RoboLab!“, „Rapid Prototyping (3D-Druck)“ und „Girls Coding Challenge“ heißen sie unter anderem.

Die Workshops sind kostenfrei, da das Programm von der Landeshauptstadt unterstützt wird. Das zdi ist ein Projekt der Stiftung Pro Ausbildung, eine Initiative der Düsseldorfer Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie. Das zdi hat die Ziele mehr junge Menschen für eine MINT-Ausbildung und ein MINT-Studium zu gewinnen und den MINT-Nachwuchs in unseren Betrieben zu sichern. Außerdem möchte das zdi die MINT-Talente junger Menschen fördern und leistet damit einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Die Projekte des zdi sind hoch wirksam, dass bescheinigen uns die Beteiligten und Experten in Düsseldorf.

www.mint-duesseldorf.de

Berufswahl- SIEGEL NRW tagte in Köln – rund 200…

Am Mittwoch (04.03.) wurde die Agentur für Arbeit Köln zum größten Klassenzimmer Deutschlands. Rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus ganz NRW wollten sich im Rahmen des Jahreskongresses des Berufswahl-SIEGELS NRW vernetzen und gemeinsam diskutieren, wie sich Berufliche Orientierung in den kommenden Jahren weiterentwickeln könnte. Auf dem Programm standen unter der Überschrift „Berufliche Orientierung 2030“ Vorträge, Workshops und ein Gallery-Walk mit vielen Ideen aus nordrhein-westfälischen Schulen. Am Nachmittag informierte sich auch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer über die schulischen Angebote und kam mit den Teilnehmern ins Gespräch.

Mit dem Berufswahl-SIEGEL werden Schulen für die Umsetzung einer exzellenten Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet. Diese Schulen werden durch kompetente Beratung dabei unterstützt, ihre Berufs- und Studienorientierung kontinuierlich zu verbessern. Das Programm gibt es seit rund 20 Jahren in NRW und ist heute mit 1.500 Schulen das größte deutsche Schulprojekt.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer verwies in ihrer Begrüßung auf das erfolgreiche Programm zur Berufsorientierung „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“. Hier werden ab der 8. Klasse Standardelemente der Beruflichen Orientierung in allen Schulen eingeführt, beispielsweise die Potentialanalyse und der Berufswahlpass. Die Ministerin betonte, dass sich KAoA und das Berufswahl-SIEGEL in idealer Weise ergänzten: „Das Ziel von KAoA ist es, allen jungen Menschen eine Orientierungshilfe und Anschlussperspektive für die Berufsausbildung oder das Studium zu geben. Und mit dem Berufswahl-SIEGEL wird eine ausgezeichnete Berufliche Orientierung nach außen sichtbar gemacht. So lassen sich weitere Schulen motivieren und inspirieren.“ Weiter erklärte Ministerin Gebauer: „Es lässt sich heute nur schwer erahnen, welche Berufe unsere Schülerinnen und Schüler in zehn Jahren ergreifen werden. Viele davon existieren heute noch nicht einmal. Aber wir können jetzt schon die Grundlagen dafür legen, dass sie die für sie richtige Entscheidung treffen. Ich danke allen Beteiligten für das großartige Engagement und die vielen kreativen Ideen.“

Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, eröffnete den Kongress. Er betonte, dass die kontinuierliche Modulation des individuellen Entwicklungspfades und die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen eine Kernkompetenz für den Erfolg im Berufsleben von heute und morgen seien. Die erfolgreichen Anpassungen im Verlauf des Berufswegs seien wesentlich abhängig von der Kompetenz zur Entscheidungsfindung.

Im Zuge der vom Berufswahl-SIEGEL begleiteten Berufswahlentscheidung der Jugendlichen würde ihnen das lebenslange Rüstzeug für die Bewältigung der weiteren beruflichen Herausforderungen vermittelt, so Torsten Withake. Wörtlich sagte er: „Hinter scheinbar einfachen Fragen, die das Berufswahl-SIEGEL stellt, etwa ‚Welche Praktika lassen sich organisieren, welche Workshops zum Beispiel in Firmen?‘ steht im Kern die wichtige Frage: Wie können wir gemeinsam Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterstützen, damit sie an der Schwelle zum Erwachsenwerden nachhaltige Erfahrungen mit der Welt der Berufe und der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten machen können? Und dadurch frühzeitig die Mittel und Kompetenzen an die Hand bekommen, ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten. Mit einer guten Beruflichen Orientierung können wir Schülerinnen und Schülern bei ihrem Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben und lebenslanges Lernen unterstützen. Wenn das gut gelingt, ist das wegweisend für das gesamte berufliche Leben der jungen Menschen.“

Dirk Werner, Leiter des Kompetenzfelds Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte im Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft, hob in seinem Eröffnungsvortrag „Digitale Bildung für den digitalen Wandel“ hervor, dass der digitale Wandel alle Bereiche in Wirtschaft und Gesellschaft beträfe. Er verändere auch die Berufe und die Anforderungen im Arbeitsleben. Eine duale Ausbildung sei nach wie vor eine sehr gute Basis für den Start in eine berufliche Karriere. Aber in der Berufsorientierung würde es immer wichtiger, praktische Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. „Welcher Beruf passt zu mir? Was sollten Schulabgänger mitbringen? Was haben Unternehmen zu bieten? Bei der Berufswahl können digitale Angebote und Medien einen wichtigen Beitrag leisten.“ Sie würden zudem in der späteren Aus- und Weiterbildung immer wichtiger, so Dirk Werner.

In einem Gallery-Walk stellten sich elf NRW-Schulen mit ihren „ausgezeichneten Ideen“ vor. Aus Köln präsentierte sich die Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt mit ihrer Einbindung von Unternehmen und Institutionen in die Berufliche Orientierung der Schule. Die Anna-Freud-Schule fördert Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderungen, chronischen sowie psychosomatischen Erkrankungen und erläuterte ihr innovatives Konzept der Beruflichen Orientierung.

In Workshops beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Weg ihrer beruflichen Zukunft. Die Lehrkräfte thematisierten unter anderem die Gestaltung von Kooperationen von Schulen und Unternehmen, die zukunftsorientierte Art und Weise von Berufsorientierung im digitalen Wandel und die Förderung von Medienkompetenz.

Weiterführende Informationen: www.netzwerk-berufswahlsiegel.de