In der modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft kann auf eine anspruchsvolle mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung als Teil der Allgemeinbildung nicht verzichtet werden. In Schulen muss der Stellenwert der "MINT‑Fächer" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verbessert sowie das Interesse von Kindern und Jugendlichen für mathematische Fragestellungen und naturwissenschaftliche Phänomene geweckt werden, damit sich der dringend benötigte Nachwuchs für mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Berufe entwickeln kann.

Bei der "MINIPHÄNOMENTA" handelt es sich um 52 einfache Experimente für Schulflur, Pausenhalle und Klassenzimmer in Grundschulen, die von Prof. Dr. Lutz Fiesser, Universität Flensburg, entwickelt und erprobt wurden. Die Kinder entdecken selbstständig an den verschiedenen Experimentierstationen spielerisch naturwissenschaftliche Phänomene wie "Reibungskraft - Wann rutscht der Klotz?". Entscheidend für dieses Konzept ist eine intensive Lehrerfortbildung, die das nötige Fachwissen und die pädagogischen Konzepte für den Unterricht vermittelt. Lehrkräfte und Eltern bauen die Stationen nach der zweiwöchigen Probeausstellung für ihre Schulen selber nach. Die Begeisterung der Kinder für Naturwissenschaften und Technik in den Grundschulen wird auf diese Weise nachhaltig geweckt.
Informationen:
Julia Linne von Berg, 0211.6690822