Lesen ist eine Geschichte des Verlustes. “Die Deutschen lesen heute weniger als vor 20 Jahren”, sagt Simone Ehmig von der Stiftung Lesen. Die Lesefreude der jüngeren Generation nimmt spürbar ab. Für die Eltern hat Lesen einen hohen Stellenwert. “Lesefreude vermitteln” ist aber nur für die Hälfte der Eltern ein Erziehungsziel.

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat festgestellt, dass die Mittelschicht die Lesekompetenz ihrer Kinder unter dem Aspekt des beruflichen Auf- oder Abstiegs sieht. Mit “Freude” am Lesen hat dies nicht mehr viel zu tun. Lesen ist mehr. Lesen fördert die emotionale und soziale Kompetenz: “Leser haben meist einen großen Freundeskreis”, berichtet Frau Ehmig.

Doch wie kommt nun der Spaß zurück ins Buch? Mit allen Sinnen, auf vielen Wegen und mit Hilfe aller Medien. Hier setzt die Arbeit der Düsseldorfer Leseband(e) an. Wir machen Lust auf das Buch mit zahlreichen Aktivitäten, Projekten und Veranstaltungen. “Wir” – das sind die Leseband(e) und ihre zahlreichen Partner mit ihren Projekten. Hand in Hand für Lesefreunde.

Die Düsseldorfer Leseband(e) ist ein großes regionales Netzwerk für Leseförderung und Leseengagement in Düsseldorf. Rund 40 Organisationen und Einzelpersonen arbeiten mit und tauschen sich aus. Weitere Informationen finden Sie in dieser Rubrik.

Weiterführende Informationen:
www.leseban.de


(Quellen: eigene Recherche, WAZ vom April 2010)