Fachräfte für morgen

Die Wirtschaft und die Unternehmen in Düsseldorf brauchen Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bausteine in unseren Schulen wie die Potentialanalyse (in der 8. Klasse), die Praxisphasen, das erste Praktikum (in der 9. Klasse) und die Berufsfelderkundungen (BFEs, in Düsseldorfer ab der 8. Klasse) unterstützen dabei. Die Idee dabei: Keine Schülerin und kein Schüler soll künftig die Schule verlassen, ohne zu wissen, was sie oder er kann, was zu ihr oder zu ihm passt und wie es weitergeht: zum Beispiel mit einer dualen Ausbildung, einem Studium oder dem Besuch einer weiterführenden Schule.

Los geht's offiziell in der 8. Klasse, wobei viele Schulen auch schon vorher mit dem Thema Berufsorientierung starten: stärkenorientiert und eher spielerisch, aber immerhin. In der 8. nehmen die Schüler an Potenzialanalysen teil, die ihnen ihre Interessen und Stärken widerspiegeln. Daraus ergeben sich erste Hinweise auf passende Berufsfelder, die die Jugendlichen in einem Unternehmen erleben und überprüfen sollen. Berufsfelder ordnen und fassen ähnliche Ausbildungsberufe zusammen. Grundlage sind 16 Berufsfelder (z. B. Wirtschaft/ Verwaltung, Metall/ Maschinenbau, IT/ Computer) von denen jeweils  verschiedene in der betrieblichen Praxis erkundet werden sollen.

In Düsseldorf laufen die Berufsfelderkundungen unter dem Markenzeichen "Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung". Die Stiftung Pro Ausbildung unterstützt dabei mit ihrem "Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule-Beruf". Unternehmen, die Plätze für Berufsfelderkundungen anbieten, positionieren sich damit als potenzielle Ausbildungsbetriebe und bekommen einen schnellen und einfachen Zugang zu Jugendlichen.

BFEs dauern zwischen 4-6 Stunden und werden begleitet durch Ausbilder oder Auszubildende. Schüler nehmen einzeln oder in Gruppen teil. Sie erhalten dabei Einblicke in wesentliche Aufgaben und Tätigkeiten eines Berufsfeldes, werden aktiv beteiligt und erhalten praxisnahe Informationen über Ausbildungsangebote und Entwicklungswege im Unternehmen.

Grundsätzlich orientiert sich der Ablauf einer Berufsfelderkundung an den Möglichkeiten des Unternehmens. Betriebe, die mitmachen möchten, müssen sich registrieren und können ihre Angebote verbindlich in ein Onlinetool eintragen. Die Schüler buchen dann die Termine ebenfalls verbindlich.

Da es sich um eine Schulveranstaltung handelt, unterliegen Berufsfelderkundungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie werden rechtlich wie Schülerbetriebspraktika geregelt. Die Jugendlichen sind auf dem Hin- und Rückweg sowie während der Berufsfelderkundung unfallversichert.

Informationen gibt es bei der Stiftung Pro Ausbildung unter 0211.6690822, www.berufsorientierungstage.de.