Ministerin Löhrmann: Siegel für gute Berufs- und Studienorientierung regt Schulen zur Vernetzung an

Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter von rund 60 Schulen aus Nordrhein-Westfalen  haben auf Einladung der Stiftung Pro Ausbildung am ersten Kongress des Berufswahlsiegels NRW in Düsseldorf teilgenommen. Ministerin Sylvia Löhrmann, Schirmherrin des Berufswahlsiegels NRW, dankte den Organisatoren und den 14 ausstellenden Schulen für ihre Bereitschaft, ihre guten Erfahrungen mit anderen zu teilen: „Die Berufswahlsiegel-Schulen machen sich in besonderer Weise darum verdient, Jugendlichen einen erfolgreichen Start in eine Ausbildung oder ein Studium zu ermöglichen. Ihre schulische Netzwerkarbeit ist ganz im Sinne des breit getragenen neuen Übergangssystems ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ der Landesregierung. Wir unterstützen einen flächendeckenden und systematischen Ausbau der Berufs- und Studienorientierung in der Schule“, so die Ministerin.

Mit dem Berufswahlsiegel wurde vor 14 Jahren in Ostwestfalen eine Erfolgsgeschichte begonnen, die mittlerweile in 38 Regionen in NRW und in 13 weiteren Bundesländern fortgeschrieben wird. Das Berufswahlsiegel NRW wird Schulen verliehen, die sich freiwillig für die Zertifizierung durch eine Jury angemeldet haben und in vorbildlicher Weise ihre Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten, um ihnen den Übergang ins Berufsleben erleichtern.

Ministerin Löhrmann: „Eine gute Berufs- und Studienvorbereitung beinhaltet nicht nur konkrete Orientierungsprogramme. Sie bedeutet auch, dass die Kinder und Jugendlichen von Beginn an so gefördert werden, dass sie ihre Talente entfalten und ihre individuellen Stärken entdecken können. Der heutige Kongress der Berufswahlsiegel-Schulen zeigt, dass sich die Vernetzung unter Schulen positiv auf die gesamte Schullandschaft in einer Region auswirken kann.“