Dr. Bruns: „Wir müssen die schulische Lernwelt noch mehr mit außerschulischen Praxiserfahrungen verknüpfen“

Die Düsseldorfer Arbeitgeber begrüßen die Pläne des Landes, in Düsseldorf das neue Übergangssystem "Kein Abschluss ohne Anschluss" einzuführen. Thema ist die kommunale Koordinierung des gesamten Bereiches der Berufsorientierung und des Übergangsmanagement. „Für den Erfolg wird es entscheidend darauf ankommen, dass die schulische Lernwelt noch mehr verknüpft wird mit außerschulischen Lern- und Praxiserfahrungen in der Wirtschaft“, sagte Dr. Andreas Bruns, Vorsitzender der Unternehmerschaft Düsseldorf. Das neue Programm wird innerhalb des Schulverwaltungsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf im Referat Schule-Beruf und bei der Stiftung Pro Ausbildung der Unternehmerschaft Düsseldorf angesiegelt. Durch die bereits bestehende und sehr gut funktionierende Vernetzung und Aufgabenteilung des Referats und der Stiftung Pro Ausbildung lassen sich die bisherigen Aufgaben um die der so genannten "Kommunalen Koordinierung" sehr passgenau erweitern. Für eine erfolgreiche Verknüpfung böten die von den Düsseldorfer Arbeitgebern mitgetragenen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT und die über 110 Lernpartnerschaften zwischen Betrieben und Schulen die richtige und unverzichtbare Plattform. „Unsere Schülerinnen und Schüler wollen Wirtschaft erleben und erfahren", so Dr. Bruns. Diese Praxiserfahrungen sollten auch Lehrkräfte machen, die später für die Berufsorientierung in den Schulen verantwortlich sind. „Deshalb ist es sinnvoll, dass auch unsere Lehrer in Düsseldorf vermehrt Lehrerpraktika machen. Dazu bieten wir unsere Unterstützung an", so der Arbeitgeber-Vorsitzende. Mehr Informationen gibt es im Netz: www.unternehmerschaft.de.