Das Neue Übergangssystem startet in Düsseldorf

Kein Abschluss ohne Anschluss – Um dies nachhaltig zu unterstützen, hat die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2012 als erstes Flächenland landesweit ein neues Übergangssystem von der allgemeinbildenden Schule bis in die duale Ausbildung bzw. ein Studium eingeführt (Neues Übergangssystem Schule-Beruf NRW).

Die praktische Umsetzung wurde Anfang 2012 zunächst in sieben Referenzkommunen (in den Städten Bielefeld, Dortmund, Mülheim, der StädteRegion Aachen, den Kreisen Borken, Siegen-Wittgenstein sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis) begonnen und wird nun schrittweise landesweit ausgebaut.

Düsseldorf startet im Schuljahr 2013/2014

Nach Antragstellung und Bewilligung durch das Land NRW wird auch Düsseldorf das Neue Übergangsmanagement einführen. Die Geschäftsführung übernehmen gemeinsam das Referat Schule-Beruf-Kultur der Landeshauptstadt Düsseldorf und die Stiftung PRO AUSBILDUNG.

Das neue Übergangssystem beinhaltet Angebotsstrukturen in vier klaren Handlungsfeldern:

  • Berufs- und Studienorientierung
  • Übergangssystem
  • Attraktivität des dualen Systems
  • Kommunale Koordinierung

Mit dem neuen System werden ...

  • ... im Bereich der schulischen Berufs- und Studienorientierung der allgemeinbildenden Schulen die guten Ansätze und Einzelmaßnahmen in ein Gesamtsystem der Berufs- und Studienorientierung überführt,
  • ... die Übergänge in eine Ausbildung oder in ein Studium gemeinsam gestaltet entweder als konkretes Ausbildungsangebot vorrangig in Betrieben bzw. durch vollzeitschulisch anerkannte Ausbildungen oder als Unterstützung durch ergänzende Übergangsangebote bzw. durch studienqualifizierende Bildungsgänge an Berufskollegs,
  • ... die Aktivitäten im Übergang Schule – Beruf durch eine Kommunale Koordinierung nachhaltig und systematisch gefördert und die erforderlichen Abstimmungsprozesse organisiert.

http://www.berufsorientierung-nrw.de/neues-uebergangssystem-schule-beruf/index.html