Ausbildungsbotschafter gehen in eine neue Runde

Viele Jugend­li­che ver­las­sen die Schule ohne kon­kre­ten Berufs­wunsch und zie­hen immer sel­te­ner eine Aus­bil­dung in Betracht. Um die­sem Trend ent­ge­gen­zu­wir­ken, gibt es die “Düs­sel­dor­fer Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter”: junge Frauen und Män­ner, die mit­ten in ihrer Aus­bil­dung ste­hen und ihre Erkennt­nisse, ihr Wis­sen und ihre Begeis­te­rung für den gewähl­ten Beruf an Schü­ler – also Aus­bil­dungs­su­chende – weitergeben.
 
Für Düsseldorf werden die Ausbildungsbotschafter vom Kompetenzzentrum Übergang Schule/Hochschule-Beruf organisiert, einem Netzwerk der Unternehmerschaft Düsseldorf, der Landeshauptstadt, der Agentur für Arbeit, IHK, HWK und Kreishandwerkerschaft. Christoph Sochart, Geschäftsführer der Unternehmerschaft: "Bei ihrem Enga­ge­ment in den Schu­len geben Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter direkte und authen­ti­sche Ein­bli­cke in inter­es­sante Aus­bil­dungs­be­rufe. Der Kon­takt zum wirk­li­chen Arbeits­le­ben baut bei den Schü­lern Unsi­cher­hei­ten ab. Dadurch steigt die Moti­va­tion und Lern­be­reit­schaft, die ihnen neue Mög­lich­kei­ten auf eine beruf­li­che Per­spek­tive eröffnen".
 
Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter sind Aus­zu­bil­dende im zwei­ten oder drit­ten Lehr­jahr. Sie berich­ten in Schu­len als Exper­ten ihres Berufs. Die­ser Kon­takt zum rea­len Berufs­le­ben baut Unsi­cher­hei­ten am Über­gang Schule — Beruf ab, bie­tet neue beruf­li­che Per­spek­ti­ven und moti­viert Schü­ler zum Lernen. "Nach einem Ein­stieg über eine berufs­ty­pi­sche und hand­lungs­ori­en­tierte Prä­sen­ta­tion, wie bei­spiels­weise dem Ver­le­gen eines Netz­werk­ka­bels oder einer Postkorb-Aufgabe, stel­len sich die Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter in einem anschlie­ßen­den Exper­ten­in­ter­view den Fra­gen der Schü­le­r".
 
Interessierte Schulen, die gerne Ausbildungsbotschafter buchen möchten, können sich beim Kompetenzzentrum melden (T: 0211.6690822). Die Vorteile für Schüler lägen klar auf der Hand, betont Christoph Sochart: "Die Azubis sprechen mit den Schülern auf Augenhöhe, liefern authentische Ein­drü­cke von ver­schie­de­nen Beru­fen und in rea­le Arbeitsabläufe".
 
Weiterführende Informationen gibt es im Netz unter www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de.

MINTagenten bitte bewerben

Die Stiftung PRO AUSBILDUNG und die Landeshauptstadt Düsseldorf suchen neue Experten für ihr Programm "MINTagenten". Die MINTagenten sind professionelle und kreative Menschen, die Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik oder einen handwerklichen Beruf erlernt und darin bereits gute Erfahrungen gesammelt haben. Interessierte Menschen können sich jetzt bewerben. Sie haben die Möglichkeit, ihr kreatives Konzept ein ganzes Schuljahr im Ganztag einer Düsseldorfer Grund- und Förderschule umzusetzen. Dafür erhalten Sie pro Woche eine Doppelstunde und natürlich auch ein Honorar.

Das Bewerbungsformular gibt's hier: http://mintagenten.de/wp-content/uploads/2015/11/Berwerbung-pdf-ausfuellbar-am-PC.pdf

Alle Informationen rund um die MINTagenten findet man im Netz unter: http://mintagenten.de/

Soroptimistinnen gründen den 6. Club in Düsseldorf: Stiftung Pro Ausbildung ist Partner

Vom 17. bis zum 19. Juni 2016 kommen Frauen aus ganz Europa nach Düsseldorf, um die Charter des Clubs SI Düsseldorf-Oberkassel und damit die offizielle Gründung des sechsten SI-Clubs in der Landeshauptstadt zu feiern. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein Galadinner mit 200 Gästen am 18. Juni 2016 im Industrie-Club Düsseldorf.

In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele Clubs von Soroptimist International (SI) wie in Düsseldorf. Bereits im April 1958 begann die Geschichte der Soroptimistinnen in der Landeshauptstadt mit der Gründung des Clubs SI Düsseldorf. Auch wenn sich seit damals die Gesellschaft sehr gewandelt hat, bleibt das Engagement von Frauen für Frauen wichtig.

Bewusst machen, bekennen und bewegen – nach diesem Motto der Soroptimistinnen handelt auch der SI Düsseldorf-Oberkassel. Als Service-Club für Frauen vertritt der Club gemeinsame Werte, beschäftigt sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft, gibt weiblichen Anliegen eine Stimme und fördert berufliche ebenso wie private Netzwerke. Das soziale Engagement des Clubs konzentriert sich auf die Förderung von Mädchen.   

Schon in der Gründungsphase des Clubs entstand das Projekt MIA – Mädchen im Aufwind, mit dem die Clubschwestern Schülerinnen an einer Düsseldorfer Hauptschule bei der Berufsorientierung unterstützen wollen. Als starken Partner hat der Club die Stiftung PRO AUSBILDUNG bei diesem Projekt an seiner Seite. Im Rahmen des Galadinners sammelt der Club  Spenden für MIA – Mädchen im Aufwind. Lisa Bäcker, die Projektleiterin des Kompetenzzentrums Übergang Schule/Hochschule-Beruf der Stiftung PRO AUSBILDUNG, wird während ihres Grußwortes hierüber informieren.

Der Name SI Düsseldorf-Oberkassel wurde gewählt, um die Stadtteile auf der linken Rheinseite symbolisch einzubeziehen. In diesem Sinne bedeutet Oberkassel keine Verortung, denn die im Verein engagierten Frauen kommen ebenso aus dem gesamten Stadtgebiet wie aus dem benachbarten Ratingen. Zu den 29 Gründungsmitgliedern gehören Vertreterinnen unterschiedlicher Berufe, wie Architektin, Ärztin, Lehrerin, Journalistin, Unternehmensberaterin, Kosmetikerin, Buchbinderin, Kunsthistorikerin, Kommunikationsdesignerin oder auch Rechtsanwältin.  

„Noch immer sind Mädchen und junge Frauen bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele im Hintertreffen. Die Mitglieder des SI-Club Düsseldorf-Oberkassel setzen das SI-Deutschland Motto – Selbstbestimmt leben durch Bildung – mit persönlichem Engagement, Know-how und finanzieller Förderung vor der eigenen Haustür um", erläutert Gründungspräsidentin Belinda Steiert.  

Als Service-Club ist Soroptimist International weder religiös noch politisch gebunden. Die Organisation handelt in lokalen Gruppen und gibt den Belangen der Frauen international eine Stimme, auch durch ihre Funktion als  Nichtregierungsorganisation (NGO) mit allgemeinen Konsultativstatus beim ECOSOC, dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Zudem ist Soroptimist International  mit Repräsentantinnen in den UN-Unterorganisationen WHO, UNICEF, UNSECO, UNHCR, ECOSOC, UNIDO, ILO sowie UNEP in New York, Genf, Wien und Paris vertreten.

Einen Bericht von der Charterfeier am 18.06. finden Sie hier: http://61294.seu1.cleverreach.com/m/6571394

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